Nach jahrelangen Spekulationen und seinem zumindest zu dem Zeitpunkt überraschenden Aus bei RB Leipzig könnte Max Eberl im Laufe der Rückrunde neuer Sportvorstand des FC Bayern werden: Dass er dafür die Qualifikation mitbringt, traut Leipzig-Trainer Marco Rose seinem ehemaligen Kollegen auf alle Fälle zu.
Die Verantwortlichen von RB Leipzig begründeten die Trennung von Max Eberl Ende September vor dem BL-Spiel gegen den FCB mit „mangelnder Identifikation mit dem Verein“. Seither stellt sich rund um Eberl eher die Frage, wann und nicht ob er ein Engagement beim deutschen Rekordmeister antreten wird.. Laut SportBild soll sein FCB-Start Anfang Februar – nach der Wintertransferperiode – feststehen. Überraschend wäre dies keineswegs – auch nicht für Marco Rose, der sich dazu bei Sky äußerte: „Ich traue ihm die Bayern zu„.
Rose erklärt, dass Eberl „ein hohes Maß an Erfahrung mitbringt, im Nachwuchs angefangen hat und dann lange Zeit im Profibereich von Borussia Mönchengladbach gearbeitet hat„. Der RB-Coach schwärmt nahezu vom Sportvorstand-Kandidaten des FC Bayern: „Max hat hier den Transfersommer mitgestaltet, der sehr gut war. Er ist ein herausragender Mensch, lebt stark von Empathie. Max ist inhaltlich top, hat ein breites Netzwerk. Er würde zu jedem Verein auf diesem Planeten passen.“ Er habe „mit Max immer sehr vertrauensvoll zusammengearbeitet und wir stehen nach wie vor in Kontakt. Hier ist kein Vakuum entstanden. Ich mir sicher, dass Max einen guten Weg gehen wird„.
