Mit der Entlassung von Hasan Salihamidzic Ende Mai ist Max Eberl beim FC Bayern als Kandidat für den Sportvorstand noch mehr ins Visier gerückt. Seine Freistellung bei RB Leipzig hängt damit offensichtlich noch mehr zusammen, als bisher bekannt war. So berichtet nun zumindest der kicker.
RB Leipzig begründete die Trennung von Max Eberl Ende September mit „mangelnder Identifikation mit dem Verein„. Im Klub-Statement lautete es: „Das fehlende Commitment zum Klub veranlasst uns zu dieser Entscheidung. Dies geschieht völlig unabhängig vom Kaderumbruch und den sportlichen Ergebnissen.“ Worüber in diesem Kontext immer spekuliert wurde: Eberl vermied sowohl öffentlich als offensichtlich auch intern ein Bekenntnis zu den Sachsen, als es um die Gerüchte um ein Engagement beim deutschen Rekordmeister ging.
Wie der kicker nun berichtet, ist der langjährige Bundesliga-Manager von Borussia Mönchengladbach über Monate hinweg ziemlich vage geblieben, was eine etwaige Stelle an der Säbener Straße betrifft. Dem Fußballmagazin zufolge räumte der 50-Jährige dann Ende September aber unverblümt ein, dass er um seine Freigabe bitten würde, sollte ein Vertragsangebot von der Säbener Straße kommen. Da die RB-Verantwortlichen deswegen eine weitere Zusammenarbeit als kompliziert betrachtet haben sollen, erfolgte die unmittelbare Trennung von ihrer Seite.
Vor diesem Hintergrund sollten sich viele FCB-Fans ihre extrem ablehnende Haltung gegenüber dem früheren Bayernspieler überdenken: Quasi aufgrund seiner Liebe zum FC Bayern wurde der Maxi in Leipzig geschasst. Eine Mehrheit ist sowieso für seine Verpflichtung, wie die Umfrage von FC Bayern Total vor einem Monat zeigte, es könnte aber noch eine größere Mehrheit sein:
