Nach der Machtdemonstration beim 4:0-Sieg bei Borussia Dortmund hat Thomas Tuchel viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Der FCB-Chefcoach nutzte die Gelegenheit für eine Abrechnung mit seinen Dauer-Kritikern der vergangenen Wochen. Teile der Medien wollen in der Tuchel-Aktion einen Mangel an Souveränität sehen. Bei einer überwältigenden Mehrheit der FCB-Fans wird er dafür jedoch gefeiert, der Mannschaft gefällt es ganz offensichtlich ebenso und auch die Führungsebene stellt sich demonstrativ hinter hin. Auch der neue Sportdirektor Christoph Freund ist positiv beeindruckt.
Der Österreicher gegenüber der BILD: „Ich finde es gut und richtig, dass Thomas seine Meinung klargemacht hat, nachdem sich diese Kritik über Wochen zieht. Der FC Bayern hat sich schon immer gewehrt, wenn es nötig ist. Das hat Thomas jetzt gemacht und da stehen wir zu 100 Prozent hinter ihm“. Vor Freund hatte sich auch schon Herbert Hainer demonstrativ auf die Seite von Tuchel gestellt.
„Man kann sagen, wenn einen etwas stört. Wir spielen eine sehr gute Bundesliga-Saison, haben 38 Tore geschossen und nur sieben Treffer kassiert und in der Champions League haben wir bisher alles gewonnen„, erläutert Freund nun. „Wir reden hier immerhin vom besten Bundesliga-Start des FC Bayern seit acht Jahren. Das spricht für sich.“
Unter den Bayern-Profis soll der Auftritt von Tuchel laut BILD für Belustigung gesorgt haben und das Echo darauf positiv sein. Den Spielern gefällt, dass sich ihr Trainer in der Öffentlichkeit klar positioniert hat. Nach 28 Spielen als Übungsleiter beim Rekordmeister vertritt Tuchel ganz offensichtlich das Mia san mia nun auch glaubwürdig und eindrucksvoll nach außen.

Man kann nur hoffen, dass diese permanenten Attacken von außen die gesamte „FCB-Familie“ zusammenwachsen und -halten lassen!
Tuchel hat großartig vorgelegt … die Medienmeute schäumt … am Ende mit starken Leistungen, Erfolgen und Titeln zu „bestrafen“ 😉