Julian Nagelsmann wurde beim FC Bayern Ende März nach der erst dritten Saisonniederlage seiner Mannschaft in Leverkusen überraschend freigestellt. Bis zu seiner jetzigen Amtsübernahme des Bundestrainer-Postens war er ohne Engagement, obwohl mehrere europäische Topclubs Interesse an ihm bekundeten. Nun berichtet der 36-jährige Ex-FCB-Coach, wie sich diese Zeit angefühlt hat.
Die deutsche Nationalmannschaft reist für zwei Länderspiele in die USA – eine extrem umstrittene und kritisierte Tour. Dort tritt das DFB-Team gegen das Gastgeberland an (14. Oktober, 21 Uhr) und testet außerdem gegen Mexiko (18. Oktober, 2 Uhr). Für Nagelsmann wird es die Premiere als Bundestrainer sein, nachdem er zuvor aufgrund seiner Freistellung beim FC Bayern für einige Monate mehr oder weniger von der Fußball-Bildfläche verschwunden war. „Kurzzeitig hatte ich schon Entzugserscheinungen „, schilderte der 36-Jährige am Montagvormittag bei der Zusammenkunft im DFB-Lager in Frankfurt am Main lachend.
„Aber Urlaub machen und Kraft zu tanken war auch nicht schlecht, das kann sich sicher jeder vorstellen. Ich bin in diesem Fußball-Rad seit ich 14 bin und hatte diese Situation noch nie„, erklärte Nagelsmann, stellte angesichts seiner neuen Stelle als Bundestrainer aber auch klar: „Jetzt freue ich mich riesig auf die neue Herausforderung, in etwas anderer Konstellation, mit etwas weniger Zeit – das ist schon etwas anders. Aber ich freue mich darauf, wieder auf dem Platz zu stehen, weil es das ist, was mir am meisten Spaß macht.“
Alles Gute Julian – die Bayernfans denken gerne an dich als Übungsleiter an der Säbener Straße zurück und wünschen im neuen Job viel Spaß, Glück und letztendlich maximalen Erfolg!
