Die Sachlage dürfte klar sein: Nicht zuletzt um den Statement-Transfer von Harry Kane finanzieren zu können, würde der FC Bayern den noch im letzten Sommer gefeierten Zugang Sadio Mané am liebsten sehr schnell von der Payroll bekommen. Der senegalesische Nationalspieler machte zwar vor der Saison klar, dass er gerne in München bleiben und sich nachhaltig durchsetzen möchte, scheint sich aber nun dem Wunsch der FCB-Verantwortlichen zu fügen und mit Vertretern aus der reichen saudischen Liga zu verhandeln. Zum Stand gibt es eine Fülle an allerdings widersprüchlichen Medienmeldungen.
L‘Equipe in Frankreich berichtet, dass sich Mané bereits grundsätzlich mit dem Ronaldo-Klub Al-Nassr auf einen Wechsel geeinigt hätte. Jedoch soll sich auch der saudische Liga-Konkurrent Al-Ahli noch Hoffnungen auf die Verpflichtung von Afrikas amtierenden Fußballers des Jahres machen. Der italienische Transfer-Experte Fabrizio Romano meint dazu allerdings, dass es bislang noch keine offiziellen Angebote für den 31-Jährigen aus der Saudi Pro League gibt. Sky-Reporter Florian Plettenberg dementiert zudem, dass sich Mané mit Al-Nassr bisher überhaupt auf einen Wechsel verständigt hat. Dazu passt auch, dass die BILD meldet, dass sich Mané morgen mit den Bayern auf die Asien-Tour nach Japan und Singapur begeben wird.
Als FCB-Preisschild für den 31-jährigen Afrikameister von 2022 werden – dies einheitlich – 32 Millionen Euro genannt. Knapp ein Drittel der Transfersumme, die der Rekordmeister gewillt scheint, für den Transfer von Kane auszugeben.
