Eigentlich wollte es Sadio Mané nach einer letztendlich insgesamt enttäuschenden ersten Saison beim FC Bayern allen in der nächsten Spielzeit zeigen, dass er es viel besser kann. Die Verantwortlichen des Rekordmeisters, allen voran Trainer Thomas Tuchel, haben ihm jedoch klar zu verstehen gegeben, dass man nicht mehr wirklich mit ihm plant. So rückt der Abschied von Sadio Mané aus München immer näher. Denn übereinstimmenden Medienberichten zufolge hat sich der 31-Jährige mit dem saudischen Top-Klub Al-Nassr grundsätzlich auf einen Wechsel im Sommer verständigt. Das Gehalt des Senegalesen soll dabei fürstlich sein und ihm den Abschied vom europäischen Spitzenfußball versüßen.
Laut The Athletic hat Mané dem saudischen Klub Al-Nassr bereits seine grundsätzliche Zusage für einen Wechsel gegeben. James Benge von CBS Sports berichtet, dass dies vor allem daran liegen soll, weil Afrikas amtierender Fußballer des Jahres in Saudi-Arabien ein gigantisches Gehalt kassieren wird.
Laut Benge bietet Al-Nassr Mané ein Jahresgehalt in Höhe von 40 Millionen Euro plus Zusatzleistungen. Dabei soll es sich sogar um eine Netto-Summe handeln. In München soll Mané derzeit knapp 22 Millionen Euro kassieren, allerdings brutto. Damit würde der 31-Jährige künftig summa summarum viermal (!) so viel kassieren wie beim deutschen Rekordmeister.
Nach Informationen von Benge drängen die Bayern auf einen schnellen Abschluss des Transfers, da man die Mané-Millionen benötigt, um den anvisierten Kane-Transfer zu refinanzieren. Laut Sky fordern die Bayern 30 Millionen Euro plus Boni für den senegalesischen Nationalspieler. Konkrete Gespräche zwischen Al-Nassr und den Bayern gab es bisher allerdings noch nicht.
