Konsequenter Kane übt auf Levy & Tottenham Druck aus

Bewegt sich der Transferpoker um Harry Kane nach einem wochenlangen Stillstand doch langsam – aus FCB-Sicht – in die richtige Richtung? Nachdem Tottenham Hotspur bislang alles versucht hat, einen Wechsel zum FC Bayern zu verhindern, scheint die konsequente Haltung des Rekordtorschützen der englischen Nationalmannschaft seinen Noch-Verein zum Grübeln zu bringen.

Zuletzt machten vermehrt Meldungen die Runde, wonach sich Tottenham im Poker mit dem deutschen Rekordmeister weiterhin querstellt, weil man nach wie vor auf eine Verlängerung von Harry Kane hofft. Angeblich sogar mit einer Verdoppelung des Gehalts als speziellen Anreiz für den Top-Torjäger. Wie die Times jedoch berichtet, schließt der knapp 30-Jährige einen Verbleib bei den Spurs kategorisch aus, wie er dies den Verantwortlichen des FC Bayern versprochen hat und was Uli Hoeneß zu seinen optimistischen und im Anschluss viel kritisierten Aussagen veranlasst hat.

Harry Kane möchte zwar keinen Wechsel erzwingen, eine Verlängerung ist jedoch keine Option und im Zweifel wäre der er bereit bis 2024 zu warten, um dann ablösefrei gehen zu können. Laut der Times hat das klare Nein von Kane zur Vertragsverlängerung dazu geführt, dass die Verantwortlichen in London sich mit einem Verkauf noch in diesem Sommer beschäftigen (müssen).

Natürlich möchten Daniel Levy & Co das Heft des Handeln nicht völlig aus den Händen geben und formulieren deswegen harte Rahmenbedingungen, welche die Bayern erfüllen müssten, bevor Kane eine Wechselfreigabe erhält.

Als Ablösesumme sollen die Verantwortlichen von Tottenham nach wie vor auf 100 Millionen Pfund (ca. 115 Millionen Euro) bestehen. Darüber hinaus möchten sich die Spurs auf keine Ratenzahlung einlassen. Die Bayern müssten die Kane-Ablöse auf einen Schlag bezahlen, was in der Branche mittlerweile eher selten der Fall sein soll, aber laut Medieninformationen zuletzt auch beim Transfer von Minjae Kim vom Rekordmeister so gehandhabt wurde. Die bislang medial kommunizierte finanzielle Schmerzgrenze des FCB soll bei 100 Millionen Euro liegen. Ein Kompromiss würde sich – wie so oft im Leben – anbieten.

Update 22.07.2023

Mrs. Kane wurde mittlerweile offensichtlich in München-Grünwald bei der Hausbesichtigung gesehen …

Veröffentlicht von fcbayerntotal

Admin und Autor von FC Bayern Total

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