Wie agiert der Bundestrainer in Thessaloniki bei Tabellenführer Griechenland? Kehrt Jürgen Klopp erstmals im vierten Nations-League-Spiel in Griechenland von seinem konsequenten Rotationsprinzip ab?
In der Torwartfrage – FCB-Keeper Jonas Urbig wird erneut halten – hat sich Klopp zwar festgelegt, aber zur weiteren Aufstellung hielt sich der 59-Jährige auf der Spieltags-Pressekonferenz bedeckt.
Vor dem Hinspiel gegen die Griechen hatte er gegenüber dem vorangegangenen 1:1 in Amsterdam fünf Wechsel in der Startelf vorgenommen. Einer erneuten Rotation erteilt er dieses Mal zwar keine generelle Absage, macht aber deutlich, dass ihm das Ergebnis gegen den amtierenden Gruppenersten wichtig ist: „Wir wollen eine Mannschaft auf den Platz bringen, die eine große Chance hat, dieses Spiel zu gewinnen.“
Klar ist: Gewinnt Deutschland in Griechenland, sind die Chancen auf den Gruppensieg, zumindest auf ein Weiterkommen ins NL-Viertelfinale als einer der zwei Ersten in der Gruppe 2 der League A, wieder absolut intakt. Verliert die DFB-Elf in Griechenland, sinken die Chancen dagegen auf ein absolutes Minimum und es könnte im Worst Case sogar gegen den Abstieg gehen. Zum ersten Mal in der Klopp-Ära hat die deutsche N11 damit erheblichen Ergebnisdruck. Die Zeit der ganz großen Experimente könnte somit bereits beendet sein.
