Die Stimmung beim FC Bayern ist zum Saisonstart prächtig. Der BVB wurde beim Supercup-Sieg im eigenen Stadion bezwungen, Pokalfinalgegner Stuttgart zum BL-Auftakt auseinander genommen. Dabei überzeugte nicht nur die Weltklasseoffensive, sondern auch der Defensivverbund.
Dafür wurden in diesem Sommer auch wichtige und richtige Entscheidungen getroffen. So wurde Minjae Kim in den Medien beharrlich als Verkaufskandidat gehandelt, doch Spieler und Vereinsverantwortliche waren da ganz anderer Meinung, da der Südkoreaner als eminent wichtiger Spieler für das Rotationsprinzip von Chefcoach Vincent Kompany eingeplant ist.
Der 82-fache Nationalspieler selbst hat dabei kein Problem damit, nicht unangefochtener Stammspieler zu sein. Außerdem zeigte er bereits in der Vorbereitung exzellente Leistungen, die er dann auch in den ersten beiden Pflichtspielen bestätigen konnte.
Dieser Umstand lässt FCB-Sportvorstand Max Eberl schwärmen. „Es ist einfach die Konstellation, die wir haben mit Jona, mit Upa und mit Minjae“, so der 52-Jährige zur Rotation in der Abwehr im kicker-Interview. „Jetzt gibt es drei klare Innenverteidiger, alle drei Weltklasse, das muss man einfach sagen.“
Beim 5:1-Kantersieg über den VfB Stuttgart entschied sich Kompany in der Abwehrzentrale für das Duo Dayot Upamecano / Minjae Kim. Der deutsche Nationalspieler Jonathan Tah saß auf der Bank, spielte zuvor im Supercup neben Minjae. Die Bayern werden auf diesen Positionen regelmäßig wechseln, damit alle Kombinationen im Defensivzentrum eingespielt bleiben – wichtig bei der Anhäufung von Pflichtspielen und auch für mögliche Verletzungen.
