Doch kein Ladenhüter? Benfica mit finalem Angebot für Bayern-Profi Palhinha

Joao Pahinha zählt beim FC Bayern zu den Wechselkandidaten. Zuletzt wurde berichtet, dass der Portugiese den Münchnern dennoch erhalten bleiben könnte. Oder geht er doch in seine Heimat zurück?

Der 37-fache portugiesische Nationalspieler Joao Palhinha passt nicht in das Spielsystem von Bayern-Cheftrainer Vincent Kompany. Folglich zählt er neben Sacha Boey und Bryan Zaragoza zu den Kandidaten im Kader des Rekordmeisters, für die man in diesem Transfersommer noch Verkaufserlöse erzielen möchte. Die Verantwortlichen an der Säbener Straße stoßen dabei aber auf hohe Hürden: Die interessierten Vereine wollen weder die abgerufene Ablösesumme von kolportierten 25 Millionen Euro zahlen, noch das hohe Gehalt übernehmen, welches der 31-Jährige in München erhält.

Zuletzt wurde deswegen medial schon darüber diskutiert, ob Palhinha nicht ein ähnlicher Fall wie Leon Goretzka werden könnte, der zwei Sommer hintereinander beim FCB als Abschiedskandidat gehandelt worden war, jedoch in München blieb, und der sich letztendlich über Willen und Trainingsleistungen wieder für vermehrte Pflichtspieleinsätze qualifizierte.

Wie attraktiv ist das Benfica-Angebot?

Nun scheint es in dieser Personalie jedoch noch einmal Bewegung zu geben: Laut Informationen von CNN Portugal hat Benfica Lissabon, welches bereits seit einiger Zeit Interesse an Palhinha bekundet, ein finales Angebot für den Mittelfeldspieler des FC Bayern abgegeben. Der portugiesische Traditionsverein soll den Münchner Verhandlungspartnern bis Sonntag Zeit gegeben haben, über diese Offerte zu entscheiden.

Dabei ist bis jetzt nicht bekannt, ob es sich um ein Angebot für eine Ausleihe mit anschließender Kaufoption oder gar einer Kaufverpflichtung handelt. Jedoch soll Benfica keineswegs planen, den Landsmann in diesem Sommer fix zu verpflichten. Aber genau dies ist der Plan von Max Eberl & Co.

In der Spielzeit 2025/26 war Palhinha an Tottenham Hotspur ausgeliehen und konnte beim Premier-League-Klub durchaus überzeugen. Dennoch zogen die Londoner nach der Saison nicht die ausgehandelte Kaufoption, sodass der ehemalige Nationalspieler wieder an die Säbener Straße zurückkehren musste. Wie auch bei Boey und Zaragoza machte FCB-Sportvorstand Max Eberl jüngst beim 31-Jährigen klar, dass er beim amtierenden Deutschen Meister keine Zukunft hat: „Wir haben ganz offen kommuniziert, dass wir bei den drei Spielern sehr offen sind, sie abzugeben.“

Neben Benfica gelten auch der Stadtrivale Sporting Lissabon, der portugiesische Meister FC Porto und der Europa-League-Sieger Aston Villa als an Palhinha interessierte Vereine. Die offenbar aktuell heißeste Spur führt zu Benfica. Spannend bleibt, inwieweit man in der portugiesischen Hauptstadt nun bereit ist, die geforderten Bedingungen aus München, aber auch des Spielers zu erfüllen.

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