Überraschende Übereinkunft zwischen Bayern und Real Madrid wegen Olise

Die Spekulationen um FCB-Superstar Michael Olise und Real Madrid sind jüngst nahezu eskaliert. Beide Vereine treten dieser Entwicklung nun gemeinsam entgegen.

Real Madrids angeblich riesiges Interesse am Bayern-Supertechniker Michael Olise sorgte in den vergangenen Wochen für zahlreiche Schlagzeilen. Der Rekord-Champions-League-Sieger war demnach für die Verpflichtung des französischen Nationalspielers sogar bereit, eine Vereinsrekordsumme zu zahlen. Selbst das Brechen des Transfer-Weltrekords – Neymars Wechsel vom FC Barcelona zu Paris Saint-Germain 2017 für 222 Millionen Euro – schien laut Medienmeldungen möglich.

Auslöser waren die Ankündigungen von Perez im Wahlkampf um das Präsidentenamt bei den Königlichen: Im Falle seines Sieges, würde er einem CL-Klub ein Angebot über 150 Millionen Euro für einen Topspieler unterbreiten. Schnell wurde spekuliert, dass dieser Superstar Olise sei, dessen Marktwert passenderweise kurz zuvor auf eben diese Summe gesprungen war. Es wurde vermehrt berichtet, dass der Münchner Offensivvirtuose der absolute Wunschspieler des mittlerweile wiedergewählten Real-Bosses sei.

Bemerkenswerter Deal der Vereinspräsidenten

Die Sport BILD berichtet nun aber in dieser Causa, dass die Verantwortlichen beider Vereine die brisante Thematik intern längst gemeinsam entschärft haben sollen. So soll es einen Deal zwischen den Klubpräsidenten Herbert Hainer und Florentino Pérez geben. Demnach haben sich die beiden darauf verständigt, dass man sich gegenseitig keine Spieler abwerben werde, ohne zuvor den jeweiligen Klub offiziell über ein mögliches Interesse zu informieren. Zudem wollen weder der FC Bayern noch Real Madrid künftig öffentlich befeuerte Gerüchte oder mögliche Preistreibereien unterstützen.

Bereits in der Vergangenheit haben beide Vereine stets auf die außergewöhnlich guten Beziehungen hingewiesen. Rund um die Partien im Champions-League-Viertelfinale im April sollen die Präsidenten ihre gute Verbindung sogar weiter vertieft haben. Zur Dokumentation dieser Situation wird Hainer Ende Juni auf Einladung der Königlichen gar im Santiago Bernabeu vor 1200 Studenten einen Vortrag halten.

Auch ohne diesen bemerkenswerten Deal ist die Haltung an der Säbener Straße ohnehin sonnenklar: Olise besitzt beim Rekordmeister noch einen Vertrag bis 2029, welcher keine Ausstiegsklausel enthält. Der Franzose soll als einer der Schlüsselspieler die Mannschaft über möglichst viele Jahre prägen.

Beim gewonnenen Pokalfinale über den VfB Stuttgart vor einem Monat in Berlin (3:0) stellte FCB-Ehrenpräsident Uli Hoeneß kompromisslos klar, wie die Bayern die Situation bewerten, als er von der Anwesenheit des neuen Real-Trainers Jose Mourinho erfuhr: „Der kann fünf Augen auf Olise werfen, der kriegt ihn nicht.“ Ob der gemeinsame Weg der beiden europäischen Giganten nun mehr Ruhe in die Angelegenheit bringt, bleibt abzuwarten.

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