Der FC Bayern steht offenbar unmittelbar vor der Verpflichtung des marokkanischen Offensiv-Allrounders Ismael Saibari vom niederländischen Meister PSV Eindhoven.
Der marokkanische WM-Fahrer Ismael Saibari und der FC Bayern haben sich längst auf einen Wechsel von der Eredivisie in die Bundesliga, vom niederländischen zum deutschen Meister, geeinigt. Für die PSV Eindhoven geht es hauptsächlich darum, einen möglichst hohen Transfererlös zu erzielen. Dabei haben sich die Parteien nun entscheidend genähert. Auch wenn eine vollständige Einigung bislang noch nicht erzielt wurde, soll sie mittlerweile aber nur noch Formsache sein.
Das französische Portal Foot Mercato meldet aktuell, dass der Transfer des 25-Jährigen lediglich noch an einem Vertragsdetail hängt. Es wird berichtet, dass der FC Bayern eine Ablöse in Höhe von 45 Millionen Euro plus fünf Millionen Euro an Bonuszahlungen bietet. Die Verantwortlichen in Eindhoven würden sich dem Bericht zufolge mit einer Gesamtsumme von 50 Millionen Euro zufrieden geben, wollen die Summe aber als Fixbetrag erhalten.
Bekommt Kompany seine Transferwünsche erfüllt?
In Anbetracht dieses verhältnismäßig geringen Unterschieds dürften die beiden Vereine schon bald eine Einigung erzielen. Der deutsche Rekordmeister würde somit für seine ersten beiden Neuverpflichtungen für die kommende Saison über 100 Millionen Euro ausgeben. Auch der deutsche Nationalspieler und WM-Fahrer Nathaniel Brown steht kurz vor einem Wechsel nach München. Seine Ablöse soll sich auf rund 65 Millionen Euro belaufen.
Die Saibari-Verpflichtung soll wie bei Brown auf großen Wunsch von FCB-Chefcoach Vincent Kompany forciert worden sein, wie Sky jüngst berichtete. Nun spricht sehr viel dafür, dass die Wünsche des belgischen Erfolgstrainers erfüllt werden.
Saibari besitzt bei der PSV noch einen Vertrag bis 2029. Der flexibel einsetzbare Offensivspieler, der nicht zuletzt als Backup von Luis Díaz eingeplant würde, erzielte in der zurückliegenden Saison 19 Tore in 37 Pflichtspieleinsätzen. In der Eredivisie wurde er dafür zum Spieler der Saison ausgezeichnet. Der obligatorische Medizincheck könnte während oder sogar vor der Weltmeisterschaft in den USA stattfinden.
