Nach dem gescheiterten Gordon-Deal scheint Ismael Saibari aktuell der Wunschspieler des FC Bayern zu sein. Er ist aber nicht der einzig gehandelte Kandidat an der Säbener Straße.
Die Verhandlungen zwischen dem FC Bayern und der PSV Eindhoven wegen des marokkanischen WM-Fahrers Ismael Saibari befinden sich gerade in einer heißen Phase. Die Forderungen des niederländischen Meisters für den 25-Jährigen sind ziemlich hoch, bis zu 60 Millionen Euro soll er von den Münchnern verlangen. Obwohl offensichtlich alle Parteien optimistisch sind, dass der Transfer dennoch zustande kommen wird, halten sich Max Eberl und Co. auch andere Optionen offen.
Zu diesen Alternativen zählt offenbar der englische Nationalspieler und WM-Fahrer Marcus Rashford. Laut Berichten aus England soll der 28-Jährige weiterhin ein Kandidat beim FC Bayern sein, der Luis Díaz, aber auch Harry Kane entlasten könnte.
Trotz starker Rashford-Bilanz: Barça hat Kaufoption (noch) nicht gezogen
Der 70-fache Nationalspieler spielte in der vergangenen Saison auf Leihbasis für den FC Barcelona, tat dies mit 28 Torbeteiligungen (14 Tore, 14 Assists) in 49 Pflichtspielen (2622 Einsatzminuten) durchaus erfolgreich. So ist es auch einigermaßen überraschend, dass die Katalanen die mit Manchester United für diesen Sommer vereinbarte Kaufoption von 30 Millionen Euro nicht gezogen haben.
Der Grund hierfür liegt zum einen in der 80 Millionen Euro teuren Verpflichtung von Anthony Gordon, wohl aber auch im großen Barça-Interesse an Atlético-Star Julián Álvarez, für den eine Ablösesumme weit jenseits der 100-Millionen-Grenze nötig wäre. Dennoch soll man in Barcelona – Coach Hansi Flick gilt als Befürworter – einen Verbleib Rashfords nicht ganz ausschließen. Er wäre dabei aber lediglich Plan B, zudem müssten die Katalanen dafür noch Transfereinnahmen generieren.
Obwohl der flexibel einsetzbare Offensivspieler nach aktuellem Stand zu Manchester United zurückkehren wird, soll das Szenario von den Verantwortlichen in München genau beobachtet werden. Maßstab für die Ablösesumme sollte die bislang von Barcelona nicht gezogene Kaufoption von 30 Millionen Euro sein – eine für den deutschen Rekordmeister auch für einen Backup-Spieler machbare Summe.
