Vor den CL-Duellen zwischen dem FC Bayern und Real Madrid äußert sich mit Khedira ein deutscher Ex-Spieler der Königlichen mit einer überraschenden Einschätzung.
Die Partien zwischen dem FC Bayern und Real Madrid sind nicht irgendwelche Topduelle in der Fußball-Königsklasse, es sind die Klassiker im europäischen Fußball. Nachdem die Münchner lange Zeit der Angstgegner, die „Bestia Negra“, der Madrilenen gewesen waren, konnten diese in den letzten vier Aufeinandertreffen (2014 bis 2024) den Spieß umdrehen und sich stets für die nächste Runde der Champions League qualifizieren. Dreimal davon im Halbfinale und in allen vier Fällen wurde dann anschließend auch der Henkelpott gewonnen.
Doch vor dem anstehenden Viertelfinale sind die Vorzeichen andere als in der jüngeren Vergangenheit: Laut Sami Khedira, der von 2010 bis 2015 für den Rekord-CL-Sieger aktiv war, spricht derzeit sogar vieles dafür, dass sich der FC Bayern durchsetzen wird.
Khedira hat so etwas „auf diesem Topniveau wirklich noch nie erlebt“
Gegenüber der Sport BILD beschreibt der Weltmeister von 2014 die ganz spezielle Situation vor den beiden Spielen: „Wenn ich mit beiden Lagern spreche, ist der gegenseitige Respekt brutal da, und das hörst du wirklich raus.“ Der 38-Jährige hat dafür eine simple Erklärung: „Es ist das größte Spiel in Europa, wenn man die Geschichte der beiden Klubs sieht. Das gilt aktuell auch für den Leistungsstand und das Niveau beider Teams.“
Der beim VfB Stuttgart ausgebildete 77-fache deutsche Nationalspieler schwärmt dabei vor allem von den Bayern unter Vincent Kompany: „Das ist eine Killermannschaft. Das habe ich so in Europa auf diesem Topniveau wirklich noch nie erlebt“, und führt weiter aus: „Bei Bayern ist der große Fokus auf dieses Gewinnen, Hochgewinnen und auch nicht nach 1:0, 2:0 oder 3:0 sich zufriedenzugeben.“
An der Säbener Straße wird man die Einschätzung und das große Lob des Ex-Madrilenen mit Wohlwollen zur Kenntnis nehmen, dennoch ist man sich beim Rekordmeister der Schwere der Aufgabe bewusst. Der Fokus bleibt trotzdem auf das dritte Triple der Vereinsgeschichte nach 2013 und 2020 gerichtet – stets hoffend, dass man wie in den genannten Super-Spielzeiten von größerem Verletzungspech verschont bleibt.
