Barça-Wende um Ex-Bayern-Superstar Lewandowski?

Die Zeichen zwischen dem FC Barcelona und dem früheren Toptorjäger des FC Bayern, Robert Lewandowski, standen ganz klar auf Abschied. Kommt es nun zur Wende?

Bleibt Robert Lewandowski nun doch beim derzeitigen Tabellenführer der spanischen Liga in Barcelona oder verlässt er die Katalanen – wie erwartet – im Sommer? Der wiedergewählte Barça-Präsident Joan Laporta möchte den polnischen Rekordnationalspieler weiterhin bei seinem Klub spielen sehen – die Konditionen sollen sich aber erheblich ändern.

Die spanische „Sport“ berichtet aktuell vom Plan des katalanischen Traditionsvereins, dem 37-Jährigen nur noch einen Einjahresvertrag anzubieten – dieser wäre zudem mit einem deutlich gekürzten Gehalt verbunden. Das Fixgehalt des ehemaligen Toptorjägers des FC Bayern (2014-2022) soll auf die Hälfte reduziert werden, allerdings könnte Lewandowski dieses durch leistungsbezogene Bonuszahlungen noch lukrativ erhöhen.

Lewandowski hat keine Eile bei seiner Zukunftsentscheidung

Ob der ehemalige Weltklassestürmer zustimmt, ist ungewiss. Dieser hat zuletzt wiederholt betont, dass er sich für seine sportliche Zukunft ausreichend Zeit lassen möchte. Laut der „Sport“ möchte Lewandowski für seine Entscheidung auch noch ein Gespräch mit Barça-Trainer Hansi Flick abwarten, mit dem er in München 2020 das Triple gewonnen hat. Vom 61-Jährigen wolle er die Gewissheit, ob er in der kommenden Spielzeit noch eine gewichtige Rolle im Team spielen werde.

Sollte sein Engagement beim FC Barcelona im Sommer tatsächlich nach vier Jahren zu Ende gehen, gehen Lewandowski ganz gewiss nicht die Optionen aus. In der Serie A sind der AC Mailand, Juventus Turin und die SSC Neapel höchst interessiert. Auch aus der türkischen Süper Lig sollen hochdotierte Angebote vorliegen. Besonders konkret ist aber das Interesse aus der nordamerikanischen MLS, dort sollen bereits konkrete Verhandlungen mit Chicago Fire, dem Ex-Verein von Bayern-Legende Bastian Schweinsteiger, stattgefunden haben.

Finanziell kann oder will der FC Barcelona offensichtlich nicht mit den alternativen Offerten mithalten. So erscheint das Angebot an Lewandowski eher halbherzig. Nachdem der Pole in dieser Saison ohnehin schon weniger Spielzeit als Sturmkollege Ferran Torres bekommt, soll nun der Argentinier Julián Álvarez von Atlético Madrid Barças Wunschlösung im Angriffszentrum sein. Die Hauptstädter sollen für ihn allerdings eine Ablösesumme von 100 Millionen Euro abrufen. Und die Kassen in der katalanischen Metropole sind klamm…

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