Warum Bayern-Coach Kompany bei Musiala so optimistisch ist

Der FC Bayern bangt vor dem Saisonfinale um Supertechniker Jamal Musiala, ebenso die Fußball-Nation vor der anstehenden WM. Vincent Kompany zeigt sich dabei optimistisch.

Auf der Pressekonferenz des FC Bayern vor dem Bundesligaspiel gegen Union Berlin waren die DFB-Nominierungen ein Themenschwerpunkt. Erstmals wurden die Youngster Lennart Karl und Jonas Urbig für die Testländerspiele gegen die Schweiz (27. März in Basel) und gegen Ghana (30. März in Stuttgart) von Bundestrainer Julian Nagelsmann für die deutsche A-Nationalmannschaft berufen.

FCB-Cheftrainer Vincent Kompany sieht diese Entwicklung sehr positiv: „Das ist gut für Bayern und gut für Deutschland. Das sind zwei junge Spieler, die in der Zukunft in der Nationalmannschaft eine große Rolle spielen werden. Es ist der erste Schritt für sie, sie sollen das genießen. Sie haben da keinen Druck, das werden sie noch einige Zeit haben. Das müssen sie genießen. Irgendwann werden sie eine wichtige Rolle für die Nationalmannschaft spielen. Ich traue ihnen viel zu.“

Es ging bei dem Pressetalk aber auch um den erneut fehlenden Jamal Musiala. Nagelsmann hatte die Situation tags zuvor schon auf der DFB-PK erläutert: „Er hat eine kleine Schmerzreaktion gezeigt im Sprunggelenk. Das ist relativ normal nach so einer langen Geschichte. Das ist für uns und für Bayern natürlich ärgerlich, weil er wieder auf einem guten Weg war und wir ihn gerne dabei gehabt hätten“.

Bayern-Coach und Bundestrainer bei Musiala absolut einig – und optimistisch

Anschließend hatte er über die dabei gelungene Abstimmung mit Bayern-Trainer Vincent Kompany aufgeklärt: Mit dem Belgier habe er einen „sehr guten Austausch, sehr kollegialen Austausch“ gehabt. „Wir versuchen, die Entscheidung so zu treffen, dass es am Ende für den Spieler das Beste ist, und das haben wir auch in dem Fall getan.“

Kompany bestätigte nun die Vorgehens- und Denkweise des früheren FCB-Chefcoaches (2021-23): „Man tauscht sich aus, das ist ganz normal. Wir haben bei Jamal Musiala das gleiche Ziel. Wir wollen, dass er fit ist, das ist gut für uns und die Nationalmannschaft. Wenn wir telefonieren, tauschen wir Informationen aus, damit der Bundestrainer seine Entscheidungen treffen kann. Wir haben ein gutes Verhältnis.“

Zur Nachfrage eines Medienvertreters, wie der Plan an der Säbener Straße mit Musiala für die nächsten Tage aussehen werde, erklärte der FCB-Trainer: „Während der Länderspielpause gibt es kein Teamtraining. Alle Spieler sind weg. Wir sind immer ganz eng im Austausch mit Jamal – je nachdem, wie er sich entwickelt, wie er sich fühlt. Aktuell ist alles individuell. Er kommt dann im richtigen Moment wieder in die Gruppe.“

Die abschließenden Ausführungen des 39-Jährigen über den Zustand des Supertechnikers sollten die FCB- und DFB-Fans letztendlich optimistisch stimmen: „Es geht nicht nur um sein Sprunggelenk, es geht auch um seine Fitness. Er hat sich körperlich verbessert, er ist stabiler. Er strahlt Erwachsenheit aus. Ich hoffe, dass es bis zur WM immer besser wird. Ich mache mir keine Sorgen, es wird immer besser.“

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