Superstar krank! Dennoch Entspannung bei der Personalsituation des FC Bayern

Der FC Bayern steht vor einer spannenden Woche. In der Bundesliga kommt der Tabellen-Dritte Hoffenheim nach München, nur drei Tage später steigt das Pokal-Viertelfinale gegen Leipzig. Zur Personalsituation.

Nach zuletzt zwei Bundesligaspielen ohne Sieg – 1:2 gegen den FC Augsburg, 2:2 beim HSV – hofft Fußball-Deutschland, allen voran die BVB-Fans, auf weiterhin strauchelnde Bayern, damit die Spannung im Meisterschaftsrennen weiterhin ansteigt. FCB-Coach Vincent Kompany hofft dagegen, dass sich sein Team im nicht so eng getakteten Februar bestens auf die entscheidende Saisonphase im Frühjahr vorbereiten kann und setzt dabei auf einen nahezu kompletten Spielkader.

Bei der ersten Trainingseinheit nach dem ärgerlichen Unentschieden in Hamburg erhielt die positive Erwartung des Cheftrainers jedoch sofort einen Dämpfer. Top-Torjäger Harry Kane fehlte krank und der gerade aus einer Verletzungspause zurückgekehrte Josip Stanišić verletzte sich im Zweikampf mit Nationalspieler Jonathan Tah. Trainings-Kiebitze wollen dabei beobachtet haben, wie sich der frühere Campus-Spieler schmerzverzerrt das Knie hielt, die Übungseinheit abbrechen musste, aber immerhin ohne fremde Hilfe in den Kabinentrakt zurückgehen konnte.

Entwarnung bei Stanišić, FCB-Trainingsgruppe füllt sich

Dennoch: Selbst eine weniger gravierende Knieverletzung bedeutet in der Regel eine wochenlange Ausfallzeit. Der Verein selbst hielt sich mit Wasserstandsmeldungen zurück. Aus gutem Grund: Der Kroate scheint mit dem Schrecken davon gekommen zu sein und konnte nun tags darauf beim öffentlichen Training an der Säbener Straße ohne sichtbare Behinderung am Mannschaftstraining teilnehmen.

An diesem beteiligten sich auch wieder die zuletzt pausierenden Konrad Laimer und Raphaël Guerreiro. Kompanys Profi-Trainingstruppe war vor den nächsten wichtigen Partien bei der öffentlichen Einheit sogar so stark angewachsen, dass auffallend wenige Nachwuchskräfte anwesend waren, die sonst den Kader für die Trainingsspiele ergänzen.

Einzig Harry Kane fehlte den zweiten Tag in Folge an der Säbener Straße, der Verein gibt als Begründung eine „Erkältung“ an. Es wird nun zwar viel spekuliert, ob er ausgerechnet im Topspiel gegen die aktuelle „Mannschaft der Stunde“ der Bundesliga – alle fünf Partien konnte die TSG in 2026 gewinnen – fehlen wird. Allerdings sollte die offizielle Diagnose diese Befürchtung nicht allzu sehr nähren. Eine Erkältung stellt in der Regel – anders als eine Grippe – keinen längerfristigen Ausfallgrund dar. Sollte der englische Topscorer Ende der Woche wieder ins Teamtraining einsteigen, sollte er gegen die Kraichgauer auch dabei sein können.

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