So schätzt Bayern-Youngster Lennart Karl seine WM-Chancen ein

Der 17-jährige Lennart Karl erlebt beim FC Bayern aktuell einen kometenhaften Aufstieg. So erscheint selbst eine WM-Nominierung möglich. Er äußert sich nun selbst dazu.

Der FCB-Youngster schätzte am Sonntag bei einem Fanclub-Besuch im unterfränkischen Burgsinn seine Chancen auf eine Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko ein. Dabei machte er klar, dass davon Träumen zwar erlaubt sei, allzu große Erwartungen aber noch fehl am Platz sind.

Zu einer möglichen WM-Nominierung durch Bundestrainer Julian Nagelsmann meinte Lennart Karl laut BILD-Informationen: „Natürlich würde ich gerne zur WM fahren. Ich muss meine Leistung bringen und dann sehen wir am Ende, ob es klappt oder nicht. Mit 17 Jahren zur WM zu fahren, wäre etwas Besonderes. Ich arbeite sehr hart und dann werde ich hoffentlich belohnt.“ Witzigerweise übersah das Supertalent des deutschen Rekordmeisters dabei bei seinem Statement, dass er bereits Ende Februar volljährig wird.

Karl über Freunde und Vorbilder – und der „große Aufreger“

Neben der WM-Teilnahme wurde der deutsche U21-Nationalspieler bei dem Fanclub-Besuch auch zu seinem engsten Umfeld innerhalb der Mannschaft gefragt. Dabei gab er preis, dass er besonders zu zwei Teamkollegen eine enge Verbindung aufgebaut hat: „Am meisten Zeit verbringe ich mit Tom Bischof und Aleksandar Pavlović“, so der Youngster. Gleichzeitig erklärt er einen französischen Supertechniker zu seinem Vorbild auf dem Spielfeld: „Aber auch von Michael Olise schaue ich mir schon sehr viel ab und kann von ihm lernen: Schießen, Dribbeln.“

Bei derselben Veranstaltung sorgte Karl auch für großes Aufsehen, weil er das bei einem sehr großen Teil der FCB-Fans äußerst unbeliebte Real Madrid als seinen „Traumverein“ bezeichnete, bei dem er „irgendwann“ einmal spielen wolle. Für seine „Ehrlichkeit“ bekam er dabei zwar auch viel Zustimmung, trotzdem veranlasste ihn der gewaltige Shitstorm auf Social Media unter anderem dazu, die Kommentar-Funktion auf seinem Instagram-Account zu deaktivieren.

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