Harry Kane spielt erneut eine überragende Saison beim FC Bayern. Nun spricht er über die Bedeutung des Comebacks von Jamal Musiala und erklärt, welchen Rekord er brechen möchte.
FCB-Toptorjäger Harry Kane schießt auch in seiner dritten Spielzeit beim FC Bayern Tore wie am Fließband. Neben jeweils fünf Treffern im Pokal und in der Champions League sind es bereits 18 nach lediglich 14 Bundesliga-Spieltagen. Eine unglaubliche Quote, die sogar noch besser werden könnte, sobald Jamal Musiala wieder neben ihm auf dem Platz steht.
Der 22-Jährige ist schon wieder teilintegriert in das Mannschaftstraining unter FCB-Chefcoach Vincent Kompany, doch mit dem Comeback in den Spielbetrieb muss er sich bis Januar gedulden. Kane freut sich dennoch auf diese Aussicht: „Es ist schön, dass er zurück ist. Noch vor seiner ersten Verletzung zum Ende der vergangenen Saison, habe ich oft darüber nachgedacht, dass er der beste Spieler ist, den wir im Team haben“, so der Kapitän der englischen Nationalmannschaft im Interview mit Sky Sport.
Dasselbe gilt für Alphonso Davies. Dieser feierte vor einer Woche im CL-Spiel gegen Sporting Lissabon sein Comeback nach seinem Kreuzbandriss im März. „Es fühlt sich an, als hätten wir zwei wertvolle Neuzugänge verpflichtet“, meint Kane dazu und ergänzt: „Ich freue mich sehr, dass beide zurück sind. Sie spielen eine wichtige Rolle – gerade in dem System, in dem wir spielen. Sie passen perfekt! Mit ihrer Zweikampfstärke, wie sie das Spiel eröffnen und Laufwege anbieten.“
Helfen Davies und vor allem Musiala Kane, den Lewandowski-Rekord zu brechen?
Unter Druck setzen will der Torschützenkönig der letzten beiden BL-Spielzeiten das Duo jedoch nicht: „Sie sollen erstmal wieder in einen top Fitnesszustand kommen“. Das werde noch einige Wochen in Anspruch nehmen, aber gerade „ab Februar Richtung Crunchtime“ brauche das Team sie umso mehr, so Kane.
Durch die Rückkehr von Musiala wird Kane dabei vermutlich sogar noch mehr Torchancen bekommen als dies in der laufenden Spielzeit sowieso schon der Fall ist. Wackelt gar der legendäre Torrekord von Robert Lewandowski aus der Saison 2020/21? Damals hat der Pole Gerd Müllers Bestmarke aus der Spielzeit 1971/72 um ein Tore auf unglaubliche 41 Treffer verbessert.
Dazu nun ein selbstbewusster Kane: „Ich denke, das ist möglich, vor allem mit dem Start, den ich in diesem Jahr bisher hatte.“ Aber: „Es ist immer noch ein weiter Weg. Ich muss in der Lage sein, dieses Niveau für weitere vier oder fünf Monate aufrechtzuerhalten. Im Fußball ist es am schwierigsten, über einen langen Zeitraum konstant zu sein.“
Es sei „ein unglaublicher Rekord“ und ihn zu brechen werde sehr schwer werden, weiß auch Kane. Dennoch will er sein Bestes geben: “ Ich finde es immer toll, zu versuchen, diese Ambitionen zu haben.“ Kann im neuen Jahr Supertechniker Musiala dazu einen größeren Beitrag leisten?
