Update 05.12.2025, 19:00:
FCB-Offensivspieler Luis Díaz muss nach seiner Roten Karte gegen PSG nun doch nur zwei anstelle von drei Spielen in der Champions League aussetzen. Das bestätigte der Verein am Freitagabend. Damit kann der Kolumbianer bereits wieder im Spiel gegen Union Saint-Gilloise (21.01.20026) eingesetzt werden.
Ursprüngliche Meldung vom 04.12.2025, 16:00:
Mit der fragwürdigen Handhabung bei der Sperre von Luis Díaz für den Platzverweis im CL-Spiel bei PSG sorgt die UEFA in zunehmendem Maße für Verärgerung beim FC Bayern.
Vor einem Monat wurde der kolumbianische Nationalspieler des FC Bayern, Luis Díaz, nach seinem vorangegangenen Doppelpack beim CL-Auswärts-Coup bei Titelverteidiger Paris Saint-Germain (2:1) nach VAR-Intervention des Feldes verwiesen. Mit einiger Verspätung sperrte die UEFA den 29-Jährigen dafür für satte drei Spiele – ein Urteil, das an der Säbener Straße für riesigen Ärger sorgte. Die FCB-Verantwortlichen legten dagegen umgehend Widerspruch ein und warten seitdem auf ein Feedback des europäischen Fußball-Dachverbands.
Schon die ursprüngliche UEFA-Entscheidung war mit einiger Verzögerung erfolgt. Erst zweieinhalb Wochen nach der Roten Karte für das Foul an Achraf Hakimi erfuhr der FC Bayern von der Sperre für drei CL-Partien für Díaz. Dabei hatten Trainer Vincent Kompany und Sportdirektor Christoph Freund zuvor auf der PK vor dem Bundesliga-Spiel gegen den SC Freiburg mit einer deutlich milderen Strafe gerechnet. Kompany hatte erklärt: „Meine Information ist ein Spiel. Ich wäre wirklich enttäuscht, wenn meine Information nicht richtig ist.“ Freund bestätigend: „Meine Information ist auch ein Spiel. Aber das wird noch kommuniziert.“
Erneut hält die UEFA den FC Bayern auf fragwürdige Weise hin
Für die Verantwortlichen an der Säbener Straße ist das erneute zögerliche Schweigen der UEFA nicht nachvollziehbar. Laut Sport1 warten die Münchner seit fast zwei Wochen auf eine Rückmeldung zum Einspruch. Die Frustration wächst – zumal das nächste Spiel in der Königsklasse unmittelbar bevorsteht. Am Dienstag trifft der FC Bayern in der heimischen Arena auf Sporting Lissabon.
Auch bei der Einspruchs-Vorbereitung ließen sich die Verantwortlichen der UEFA jede Menge Zeit. Erst nachdem die Bayern die schriftliche Urteilsbegründung erhalten hatten, konnten sie den Widerspruch offiziell einreichen. Dass es nun erneut keine Bewegung in der Angelegenheit gibt, sorgt für wachsende Unruhe bis Verärgerung an der Säbener Straße.
Díaz droht nach der bereits abgesessenen Sperre im Arsenal-Spiel auch in den Königsklassen-Heimspielen gegen Sporting (9.12.) und Union Saint-Gilloise (21.1.) auszufallen. Sein Fehlen gegen den portugiesischen Meister sollte so gut wie feststehen, aber wie sieht es gegen Kompanys Landsleute aus?

Mit Real Madrid und Barcelona wäre das nicht gemacht worden, Lieblinge der Uefa werden bevorzugt behandelt.
Jetzt passt es ja glücklicherweise so einigermaßen. Zwei Spiele Sperre konnte man erwarten.