In der ewigen Tabelle der Champions League liegt der FC Bayern auf Rang 2 hinter dem Rekordsieger Real Madrid. Die Premiere 1969 ging schief, war aber dennoch der Auftakt zu einer Rekordserie.
Nachdem der FC Bayern in seiner ersten Europapokal-Saison 1966/67 sensationell den Cup der Pokalsieger gewonnen hatte, missglückte die erste Teilnahme am damaligen Europapokal der Landesmeister vollkommen. Dennoch war der FCB-Auftakt in die Königsklasse am 17. September 1969, ein Heimspiel gegen den französischen Meister AS St. Etienne, der Start zu einem überragenden Rekord in diesem Wettbewerb, der auch zu Champions League Zeiten von keinem Verein gebrochen werden konnte.
Vor 56 Jahren sahen im Stadion an der Grünwalder Straße 40.000 Zuschauer die Premiere von Franz Beckenbauer, Gerd Müller, Sepp Maier & Co. gegen St. Etienne. In großartigen 90 Minuten sorgten die Tore von Dieter Mucki Brenninger und Franz Bulle Roth für den 2:0-Sieg. Ein eigentlich komfortabler Vorsprung für das Rückspiel zwei Wochen später in Frankreich.
Dort gingen die Bayern jedoch mit 0:3 unter. Alle Treffer wurden nach Flanken erzielt, AS St. Etienne hatte sozusagen die „völlige Lufthoheit“. Somit schied der spätere deutsche Rekordmeister bei seiner ersten Teilnahme am Landesmeistercup bereits in der ersten Runde aus. Ein Missgeschick, dass ihm in diesem Wettbewerb nie wieder widerfuhr.
Der 2:0-Sieg im Hinspiel leitete dennoch eine sagenhafte Serie ein: Über fast 22 Jahre blieben die Münchner in insgesamt 43 Heimspielen im Europapokal der Landesmeister unbesiegt.
Und auch in der 1992 geschaffenen Champions League, dem Nachfolgerwettbewerb des Landesmeistercups, hält der FCB den Heimspielrekord mit 29 Spielen ohne Niederlage vom 4. März 1998 bis zum 2. April 2002 – alle natürlich im Olympiastadion

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