Große Zuversicht bei Bayernboss: Kader „definitiv konkurrenzfähig“

Während zahlreiche Experten dem FC Bayern keinen guten Transfersommer attestieren, zeigt man sich beim Rekordmeister zufrieden. Dies brachte nun auch CEO Jan-Christian Dreesen zum Ausdruck.

TV-Experten wie Michael Ballack oder Didi Hamann sehen den FC Bayern nach der abgelaufenen Transferperiode im internationalen Vergleich, speziell mit der Premier League, im Hintertreffen. An der Säbener Straße sieht man die Situation dagegen wesentlich positiver, Uli Hoeneß hat den FCB bei seinem denkwürdigen Auftritt im Sport1-Doppelpass als „wahren Gewinner der Transferperiode“ tituliert. Der Vorstandsvorsitzende Jan-Christian Dreesen folgt der Meinung des Vereinspatrons bei einem Empfang von Vertretern des deutschen Rekordmeisters in der Bayerischen Staatskanzlei.

Kritik am FC Bayern wegen der mangelnden Kaderbreite

Die Kritiker des FC Bayern weisen vor allem darauf hin, dass man mit Luis Díaz, Tom Bischof, Jonathan Tah und Nicolas Jackson durchaus gute Kaderverstärkungen verpflichtet hat, der Aderlass an wichtigen Spielern jedoch größer war und es nun an einer adäquaten Breite für die ganz großen Ziele (Champions League!) fehlen würde.

Beim Bayern hat man dagegen nun die Devise ausgegeben, die zahlreichen Spielerabgänge mit der Einbindung von jungen Campus-Talenten zu kompensieren. So sollen künftig vor allem der 17-jährige Lennart Karl und der 16-jährige Wisdom Mike eine Rolle im Kader spielen.

CEO sieht Bayern weiterhin international konkurrenzfähig

Gerade mit den ganz großen Einkäufern, also den Klubs aus der Premier League, aber auch Real Madrid, könne der FC Bayern nach Ansicht einiger Experten nicht mehr mithalten. FCB-CEO Jan-Christian Dreesen sieht das jedoch ganz anders: „Unser Kader ist definitiv konkurrenzfähig. Wir haben den Kader mit Nicolas Jackson ergänzt, der in der Premier League gezeigt hat, was er kann. Er ist schnell, zweikampfstark und wird unserer Mannschaft sehr gut tun“, so der 58-Jährige.

Zur angeblich fehlenden Kaderbreite merkt er an: „Wir haben eine Mannschaft mit Top-Qualität. Vielleicht ist der Kader nicht mehr so ​​breit wie früher, aber das gibt jungen Spielern die Chance, das ist es, was wir wollen und darüber freue ich mich. Wir sind auf einem guten Weg.“ In der Ligaphase der Champions League wird dieser neue Ansatz schon einmal auf die Probe gestellt, hier bekommen es die Bayern unter anderem mit dem FC Chelsea, PSG und dem FC Arsenal zu tun.

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