Hoeneß verweigert FCB-Coach Kompany den Wunschspieler

Der Kader des FC Bayern ist vor allem in der Offensive sehr dünn. Chefcoach Vincent Kompany ist deswegen einen für ihn ungewöhnlichen Weg gegangen.

München – Vor einem Monat kamen erneut Gerüchte auf, dass der FC Bayern Gespräche wegen eines Transfers von RB-Leipzig-Spieler Xavi Simons führen würde. Der 22-Jährige, der die Sachsen gerne verlassen möchte, wurde bereits in der Vergangenheit immer wieder mit dem deutschen Rekordmeister in Verbindung gebracht.

Kompanys Mission am Tegernsee

Nun berichtet die SportBild, dass der FCB-Cheftrainer Vincent Kompany in dieser Angelegenheit höchstpersönlich zum Ehrenpräsidenten Uli Hoeneß an den Tegernsee gefahren ist – und dies bereits vor der Bundesliga-Auftakt-Partie gegen Leipzig und Xavi (6:0). Der Belgier soll beim Bayern-Patron vorstellig geworden sein, um generell für weitere Transfers zu werben.

Kompanys Wunschspieler soll bei dieser Mission Xavi gewesen sein. Der 39-Jährige sei der Meinung, dass der niederländische Nationalspieler perfekt in sein Spielsystem passen würde. Unterstützung bekam er dabei von Sportvorstand Max Eberl, jedoch sollen auch beide zusammen Hoeneß nicht überzeugt haben können. Der 73-Jährige hatte zuletzt – quasi als Sprecher des mächtigen FCB-Aufsichtsrats – den handelnden Personen, Eberl und Sportdirektor Christoph Freund, die durchaus überraschende Vorgabe gegeben, zum Ende des Sommer-Transferfensters lediglich eine Ausleihe realisieren zu dürfen.

Xavi Simons geht wohl zum FC Chelsea

Allerdings würde der FC Bayern bei Xavi Simons wohl sowieso zu spät kommen, denn dessen Verhandlungen mit dem Klubweltmeister FC Chelsea sind schon sehr weit fortgeschritten. Der Niederländer soll sich mit den Londonern bereits auf einen langfristigen Vertrag geeinigt haben, die Verhandlungen mit RB Leipzig über die Ablösesumme laufen auf Hochtouren..

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