Derzeit gibt es bei den Bayernfans viel Wehmut um den Abschied von Rekordspieler Thomas Müller. Vor sechs Jahren gab es dasselbe Szenario sogar bei zwei Vereinslegenden.
Am 18. Mai 2019, verabschiedeten sich mit Franck Ribéry und Arjen Robben zwei große FCB-Legenden in einem spektakulären Bundesligafinale von ihren Heimfans. Der französische Vizeweltmeister von 2006 ist mit zwölf Jahren Vereinszugehörigkeit weiterhin der ausländische Rekordspieler des Rekordmeisters, während der niederländische Vizeweltmeister von 2010 für die Ewigkeit als „Mr. Wembley“ die Analen des FCB schmückt.
Titelentscheidung am letzten BL-Spieltag
Vor dem Bundesliga-Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt hatten die Bayern zwei Punkte Vorsprung und das wesentlich bessere Torverhältnis gegenüber ihrem Titelkonkurrenten Borussia Dortmund. Ein Unentschieden reichte also zur damals siebten Meisterschaft in Serie.
Fußball-Märchen zum Abschied von Robbery
Trainer Niko Kovac ließ die beiden Legenden in ihrem letzten BL-Spiel zunächst auf der Bank schmoren. Mit einem 1:0 (Torschütze Kingsley Coman) ging es in die Halbzeitpause, kurz nach Wiederanpfiff jedoch der Schock: Sébastien Haller glich für die Eintracht zum 1:1 aus.
Die schnellen Treffer zum 2:1 und 3:1 von David Alaba und Renato Sanches verwandelten die Arena aber sehr schnell in ein jubelndes Tollhaus – und als dann Franck Ribéry und Arjen Robben kurz später eingewechselt wurden, schien das Stadiondach im Jubelorkan abzuheben. Ribérys geniales 4:1 und Robbens 5:1 per Abstauber rundeten ein Märchen ab.
Ein bisschen traurig und sauer war der Brasilianer Rafinha, immerhin auch acht Jahre im Verein, der sich in jener Partie ebenfalls aus München verabschiedete – die etwas knifflige Konstellation ließ seinen Einsatz aber leider nicht zu.
Ein paar Bilder zur Choreo für die zwei Legenden und zur anschließenden Meisterfeier:












