Paukenschlag bei Bayern: Kompany macht Lieblingsspieler Sané zum Mannschaftskapitän

FCB-Trainer Vincent Kompany zeigt sich verärgert über die noch nicht erfolgte Vertragsverlängerung von Leroy Sané und übt jetzt auf spezielle Weise Druck auf die Vereinsverantwortlichen aus.

Die Schlagzeilen gehören aktuell vor allem Thomas Müller: Er scheint nach neuesten Medienmeldungen keinen neuen Kontrakt an der Säbener Straße zu bekommen. Um dieses Szenario bei seinem früheren Teamkollegen von Manchester City zu vermeiden, wendet FCB-Chefcoach Vincent Kompany nun eine überraschende „Strategie“ an: Der Belgier ernennt den 69-fachen Nationalspieler Sané zum Mannschaftskapitän der Bayern-Profis. Ein eindeutiges Zeichen: Der Junge ist wichtig für mich, das Team, er muss bleiben!

Kompanys ganz spezieller Plan

Bisher war die FCB-Rangordnung beim Kapitänsamt: Manuel Neuer, der ist allerdings aktuell immer noch verletzt – Thomas Müller, dessen Vertrag offensichtlich nicht verlängert wird – und dann natürlich Joshua Kimmich. Den sieht sein Trainer aber aktuell sowieso extrem gestärkt: Die lukrative Vertragsverlängerung hat dem DFB-Kapitän noch einmal einen Push gegeben, seine Leistungen auf dem Rasen sind noch einmal souveräner und stabiler geworden.

Das ist ganz offensichtlich auch Kompanys Plan und Ziel beim 29-jährigen Sané: Maximales Vertrauen soll dem sensiblen Spieler das nötige Selbstvertrauen, das Gefühl der absoluten Wertschätzung geben, um seine Leistungen in der schwierigen Endphase der Saison noch einmal explodieren zu lassen.

Kimmich & Co akzeptieren

Die Teamkollegen sind von dem Plan durchaus angetan. Sané ist in der Mannschaft beliebt, man kennt seine ausgezeichneten Fähigkeiten, die er jedoch nicht immer abrufen kann. Neuer, Müller und Kimmich akzeptieren ihre „Degradierungen“ hinsichtlich Kapitänsbinde.

Kompany tut damit seinen unbedingten Willen kund, seinen „Lieblingsspieler“ auch in den folgenden Spielzeiten in seinem Kader zu wissen. Einen derartigen „Unterschiedsspieler“ dürfen Max Eberl & Co, auch wenn der finanzielle Druck durch den mächtigen Aufsichtsrat noch so groß sein mag, nicht ziehen lassen.

Harry Kane „würde es lieben“, wenn Sané bleibt

Speziell Harry Kane zeigt sich von der Idee seines belgischen Übungsleiters begeistert. Gegenüber der BILD erklärt er nun zu Leroy Sané: „Es ist ja offensichtlich, dass ich mit ihm sehr gut harmoniere. Er hat großartige Qualitäten und angsteinflößende Fähigkeiten!“ Zum Doppelpack des deutschen Nationalspielers gegen den FC St. Pauli: „Es war ein Topspiel von ihm und toll zu sehen, wie er seine Chancen reingemacht hat. Er kommt oft in diese Positionen und war heute eiskalt vorm Tor, das brauchen wir“.

Der Kapitän der englischen Nationalmannschaft setzt noch einen drauf: „Ich mag es sehr, mit Leroy zu spielen und würde es lieben, wenn er bleibt.“ Damit zeigt er ganz deutlich, was er vom FC Bayern erwartet, auch wenn er abschließend meint: „Aber das ist eine Diskussion zwischen ihm und dem Klub.“

Verknüpft Kompany seine FCB-Zukunft mit Sané-Entscheidung?

Während Teamkollegen Kane eine „Liebeserklärung“ für seinen Mitspieler abgibt, gibt es nahezu unglaubliche Gerüchte über den bei Fans und Spielern äußerst beliebten Cheftrainer. So sollen manche Medien munkeln: Wenn dieser Plan nicht funktioniert, könnte der Belgier zum Saisonende gar seine Koffer in München packen und den FC Bayern nach nur einem Jahr verlassen.

Das wäre für den FC Bayern tatsächlich ein Desaster: Man ließe einen Spieler mit einem Marktwert von 38 Millionen Euro ablösefrei ziehen und sein Trainer, der an der Säbener Straße als der große Hoffnungsträger für die nächsten Jahre gilt, würde diesem Weg folgen.

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