Zum dritten Mal innerhalb einer Woche belohnt sich der FC Bayern auch heute in Frankfurt nicht mit einem Sieg für die gezeigte starke Leistung. Meister Leverkusen (1:1), Aston Villa (0:1) und heute der Tabellenzweite der Bundesliga wurden jeweils fast über die gesamte Spielzeit dominiert, aber es kam dabei zu wenig Zählbares heraus, während die Gegner quasi jede einzelne Chance nutzten. Nicht wenige Fans des Rekordmeisters murren bereits wieder. Besonders interessant aber dieses Mal die Stimmen der Gastgeber zu dem insgesamt sehr einseitigen Match.
Eintracht-Sportvorstand Markus Krösche:
„Das war ein Punkt des Willens gegen eine sehr starke Mannschaft. Die Bayern haben ein herausragendes Spiel gemacht, wir waren gut im Umschaltspiel. Dass wir es ganz so passiv angehen, war nicht der Matchplan, aber die Bayern waren sehr dominant. Aber es war ein Zeichen von Mentalität, dass wir einfach nicht aufgeben. Dieser Glaube an die eigene Stärke zeichnet die Jungs gerade aus. Omar hat momentan diese Zielstrebigkeit vor dem Tor und nutzt seine Schussstärke sehr gut. Er hat in den letzten Wochen nochmal einen großen Entwicklungsschritt gemacht.“
Trainer Dino Toppmöller:
„Das war ein wildes Finish, ich bin noch sehr aufgewühlt. Dass wir bei Standards Gegentore kassieren, ärgert uns maßlos. Aber vorne haben wir das super gespielt, auch wenn es am Ende natürlich ein bisschen glücklich ist, dass wir das Tor machen. Der Ausgleich von Omar war eine Gefühlsexplosion.“
Rasmus Kristensen:
„Als Marmoush das späte Tor gemacht hat, das war einfach geil. Wir haben das Spiel sehr lange offen gehalten, das haben wir gut gemacht. Wir sind mental gut im Spiel geblieben. Aber sie waren eigentlich viel besser, da haben wir am Ende einfach Glück. Wir müssen vor allem die Ecken besser verteidigen. Aber es war auch ein brutal starker Gegner, die beste Mannschaft in Deutschland. Mit unseren beiden Stürmern vorne haben wir immer eine Chance. Omar ist sicher einer der besten drei Stürmer derzeit in der Liga.“
Eine FCB-Stimme, Sportvorstand Max Eberl:
„Die Art und Weise wie wir spielen, ist schon bemerkenswert. Dass wir nur mit einem Punkt nach Hause fahren, das ist enttäuschend. Frankfurt hatte keine echten Ballstafetten. Sie haben zwei herausragende Konter gespielt, aber wir waren dann sofort wieder im Spiel. In der zweiten Halbzeit schießt die Eintracht einmal aufs Tor und momentan hat Marmoush einfach einen Killerinstinkt.“
Titelbild: Viel gescholten, meist völlig zu unrecht, die Torschützen Minjae Kim (1:0) und Dayot Upamecano (2:2).

Es macht soooo viel Spaß, diese Mannschaft spielen zu sehen. Ich bin stolz auf die Jungs. Wir werden bald wieder gewinnen.
Hundertprozentige Zustimmung!