Der marokkanische Nationalspieler Noussair Mazraoui spricht über seinen Wechsel vom FC Bayern zu Manchester United – und lässt dabei tief blicken, nachdem er schon – anders als etwa sein Teamkollege Matthijs de Ligt – auf eine Abschieds-Botschaft an die FCB-Fans verzichtet hat.
Nun äußerte sich der 26-Jährige zum Sommer-Transfer – und deutet dabei an, dass er beim deutschen Rekordmeister nicht restlos glücklich war: „Ich hatte das Gefühl, dass ich mich woanders besser und wohler fühlen könnte, deshalb habe ich mich schließlich für einen Vereinswechsel entschieden“, so Mazraoui bei einem Gespräch mit Journalisten.
Gleichzeitig sei auch die in seinen Augen noch größere Strahlkraft Uniteds ausschlaggebend gewesen: „Ich denke, wenn man beide vergleicht, kann man nicht sagen, dass ein Klub größer ist als der andere“, sagte Mazraoui zunächst, ergänzte dann aber. „Vielleicht ist ManUtd international gesehen sogar größer als Bayern München.“
Außerdem müsse er „nicht erklären, warum ich zu einem solchen Verein gehe.“
Mazraoui hatte die Bayern im Sommer verlassen, der FCB für den rechten defensiven Außenspieler eine Ablöse um die 15 Millionen Euro erhalten. Für heutige Verhältnisse fast schon ein Schnäppchen.
Dazu der Marokkaner: „Ich entscheide nicht über die Ablöse. Das ist die Verhandlung zwischen ManUnited und Bayern. Es funktioniert gut für mich, weil ich nicht so teuer war. Ich habe einen guten Start hingelegt. Es ist einfach für die Fans zu sagen, dass ich in diesem Sommer ein guter Kauf bin.“
Mazraoui und der englische Rekordmeister liegen nach fünf Spieltagen auf Rang 11 der Premier League und starteten gestern mit einem 1:1-Heim-Unentschieden gegen Twente Enschede in die Europa League. Dagegen führt sein Ex-Verein in München die Bundesliga- und Champions League-Tabellen an.
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