Brazzo schmerzt die FCB-Trennung immer noch

Die turbulente Spielzeit 2022/23 endete für den damaligen FCB-Sportvorstand Hasan Salihamidzic in einem Desaster. Kurz vor dem erfolgreichen Saisonfinale in Köln wurde der 47-Jährige vom Aufsichtsrat des FC Bayern um Uli Hoeneß herum vor die Tür gesetzt. Jenes unrühmliche Ende ist am früheren FCB-Profi (1998-2007) ganz offensichtlich nicht spurlos vorüber gegangen.

Er selbst hat sich seitdem in der Öffentlichkeit sehr rar gemacht, aber sein Schwager Francisco Copado verriet nun gegenüber Sport1: „Es hat Brazzo schon sehr wehgetan. Er hat so lange für diesen Verein gespielt und trug lange Verantwortung – es war eine ganz besondere Liebe. Da schmerzt so eine Trennung natürlich. Aber so ist das Fußballgeschäft.

Salihamidzic hatte ab der Saison 1998/99 für den FC Bayern gespielt, In den neun Jahren an der Säbener Straße mit dem Rekordmeister unter anderem sechsmal die deutsche Meisterschaft, viermal den DFB-Pokal und einmal die UEFA Champions-League (2001) gewonnen.

Nach seinem Karriere-Ende als Aktiver kehrte er 2017 schließlich zu seinem Herzensverein zurück. Zunächst war als Sportdirektor tätig, 2020 stieg er kurz vor dem Triple-Gewinn zum Sportvorstand auf. Ab dem Zeitpunkt lief es für ihn jedoch auf vielen Ebenen nicht mehr so rund.

Einen Abgang so direkt vor dem Saisonfinale hat Salihamidzic laut Copado daher nicht verdient. „Man hätte anders mit Brazzo umgehen können, aber wir haben nie groß darüber gesprochen. Auf beiden Seiten wurden sicherlich Fehler gemacht„, sagte der ehemalige Bundesliga-Profi, der unter anderem für die SpVgg Unterhaching, Eintracht Frankfurt und die TSG Hoffenheim kickte.

Salihamidzic habe laut seinem Schwager dennoch „unglaublich viel für den FC Bayern geleistet“ und sich stets für seinen Job beim deutschen Rekordmeister „aufgeopfert, weil es sein Herzensverein ist„, so Copado, der Brazzo bescheinigt, sich immer „korrekt verhalten“ zu haben.

Veröffentlicht von fcbayerntotal

Admin und Autor von FC Bayern Total

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