Jamal Musiala wechselte im Sommer 2019 von der Chelsea-Jugend ins FCB-Campus, debütierte bereits als 17-Jähriger bei den Profis, unterschrieb im März 2021 – gerade volljährig geworden – seinen ersten Profivertrag beim Rekordmeister bis zum 30. Juni 2026. Eine steile Erfolgsstory folgte, der mittlerweile 36-fache deutsche Nationalspieler ist die ganz große Zukunftshoffnung an der Säbener Straße. Dafür muss baldmöglichst eine Vertragsverlängerung her und die FCB-Verantwortlichen werden nun auch aktiv.
Im ersten Nations League Spiel der Saison zeigte der 21-Jährige beim 5:0 gegen EM-Teilnehmer Ungarn eine überragende Leistung: Vier Torbeteiligungen – ein Treffer und drei Assists. Vielleicht mit Ausnahme von Didi Hamann ist dies der gesamten Fußballwelt ins Auge gestochen. Nicht erst seit dieser Partie ist das Interesse zahlreicher Topclubs an ihm riesig. Der FCB muss nun deshalb Nägel mit Köpfen machen.
Und tut dies offensichtlich auch. Denn wie der italienische Transfer-Experte Fabrizio Romano berichtet, sind die Verantwortlichen des FC Bayern jüngst in dieser Angelegenheit an die Spielerseite herangetreten. Dabei sollen schon Gespräche über eine Verlängerung des bis 2026 laufenden Vertrags stattgefunden haben. Allerdings ist die Kontrakt-Verlängerung laut Romano wenig überraschend nichts, was “über Nacht gelöst werden kann”.
Seit langem ist bekannt, dass die Verantwortlichen des Rekordmeisters aufgrund des 2026 auslaufenden Vertrags auf eine möglichst schnelle und langfristige Einigung mit Musiala hinarbeiten. Das Ziel muss es sein, aufgrund der im Profi-Fußball existierenden Mechanismen eine Vertragsverlängerung noch vor dem Sommer 2025 abzuschließen.
Zahlreiche europäische Topklubs verfolgen die Situation von Musiala in München sehr aufmerksam, darunter nicht zuletzt die letzten beiden CL-Sieger Real Madrid und Manchester City. Scheitern die Gespräche an der Säbener Straße hinsichtlich einer Verlängerung, gelten beide Vereine laut Romano als extrem interessiert. Madrid wahrscheinlich vor allem an einer ablösefreien Verpflichtung 2026 …
Trotz des vom mächtigen Aufsichtsrat um Uli Hoeneß ausgerufenen Sparprogramms, was die Spielergehälter angeht, soll man beim Rekordmeister bei Musiala bereit sein, diesbezüglich ganz tief ins legendäre Festgeldkonto zu greifen. Manche Medien berichten sogar von einem Rekord-Gehaltspaket. Macht in diesem Kontext durchaus auch Sinn.
