Die deutschen Nationalspieler Jamal Musiala und Joshua Kimmich zählen zu den absoluten Leistungsträgern des FC Bayern. So ist es wenig verwunderlich, dass FCB-Präsident Herbert Hainer auf einen langfristigen Verbleib der beiden beim Rekordmeister hofft. Er zeigt sich dabei aus guten Gründen auch durchaus optimistisch, dass dieses Vorhaben gelingen wird.
Im Fall von Musiala „wollen wir natürlich alles versuchen, um ihn langfristig zu binden. Nach meinem Dafürhalten könnte der gerne der zweite Thomas Müller werden bei Bayern und die nächsten 20 Jahre hier spielen“, sagte Hainer bei der Vorstellung der Dokumentation „Mehr als 90 Minuten“ über die erfolgreiche Frauenmannschaft des FC Bayern.
Während der Vertrag von Musiala 2026 ausläuft, endet die Vereinbarung mit Kimmich bereits im kommenden Sommer. Auch beim neu ernannten Kapitän der deutschen Nationalmannschaft hofft Hainer auf eine Art „Rentenvertrag“: „Ich würde mich freuen, wenn der Jo seine Karriere beim FC Bayern beenden würde, aber nicht nächstes Jahr, sondern in vielen, vielen Jahren danach“.
Bei beiden Spielern gerät der 70-Jährige ins Schwärmen. Über Musiala sagten „viele schon, das wird mal der weltbeste Spieler. Das ist unheimlich, was er geleistet hat und wie er sich entwickelt hat.“ Der 21-Jährige wisse laut Hainer auch „sehr wohl zu schätzen, was er beim FC Bayern München macht. Und ich bin schon der großen Hoffnung und auch optimistisch, dass wir ihn noch lange bei Bayern sehen werden.“
Auch für Kimmich ist Hainers Wertschätzung sehr hoch. Zur Ernennung zum DFB-Kapitän habe er „Joshua sofort gratuliert und er hat innerhalb von zwei Minuten geantwortet.“ Diese Berufung durch Bundestrainer Julian Nagelsmann sei „absolut verdient, Kimmich ist einer, der immer vorangeht, der immer seine beste Leistung abrufen will, auch wenn es nicht immer klappt, aber der alles daransetzt, das für die Mannschaft zu tun.“
Hört sich doch gut an!
Titelbild: Der Wunsch des FC Bayern und seiner Fans: Musiala und Kimmich lange – beim DFB und FCB – in einer Mannschaft vereint.
