Was Matthäus bei Kimmichs Wahl zum DFB-Kapitän stört

Nachdem Joshua Kimmich nach Manuel Neuers Skiunfall im Dezember bereits für kürzere Zeit DFB-Kapitän gewesen war, galt er nach den Rücktritten von Ilkay Gündoğan, Manuel Neuer und Thomas Müller als der logische Nachfolger von Gündoğan und wird die Binde beim DFB-Team gemäß Julian Nagelsmanns Entscheidung auch tatsächlich tragen. Für Lothar Matthäus grundsätzlich die richtige Wahl. Dennoch sieht der Weltmeister von 1990 ein potenzielles Problem.

In seiner Sky-Kolumne äußert sich der 63-Jährige zur Kapitäns-Entscheidung zunächst lobend: “Wir haben mit Joshua Kimmich einen neuen Kapitän. Er ist die logische und richtige Wahl. Sein Standing, seine Leistung und seine Erfahrung sprechen für sich. Er legt auch verbal mal den Finger in die Wunde und das darf er jetzt als Kapitän erst recht”.

Der ehemalige Bayernspieler geht auch davon aus, dass Kimmich zukünftig beim FC Bayern das Kapitänsamt innehalten wird: “Sollte er länger bei Bayern spielen als Manuel Neuer, dann wird er auch im Klub in Zukunft die Binde tragen”.

Matthäus plädiert jedoch dafür, dass der jetzige Kapitän die Mannschaft vom Mittelfeld aus leitet: “Ich habe es lieber, wenn der Spielführer im Zentrum spielt und nicht hinten, aber ein Philipp Lahm hat das trotzdem großartig gemacht und Manuel Neuer natürlich auch. Wenn ich es mir allerdings wünschen dürften, dann soll der verlängerte Arm des Trainers mitten im Geschehen agieren.”

Nagelsmann dahingegen plant weiterhin vorerst mit Kimmich als Rechtsverteidiger, wie er auf einer Pressekonferenz vor dem ersten Nations-League-Spiel gegen Ungarn verriet: “Zunächst ist er als Rechtsverteidiger eingeplant. Aber das kann sich ändern.”

Veröffentlicht von fcbayerntotal

Admin und Autor von FC Bayern Total

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