Nach dem ersten Bundesliga-Spieltag grüßte der SC Freiburg aufgrund des überraschenden 3:1-Sieges gegen Vizemeister VfB Stuttgart von der Tabellenspitze. Natürlich wollte der deutsche Rekordmeister heute im ersten Heimspiel der Saison etwas dagegen unternehmen. Nach dem letztendlich verdienten 2:0 durch Tore von Harry Kane (Handelfmeter) und Thomas Müller steht man nun selbst verlustpunktfrei auf dem 2. Tabellenplatz.
Dazu die Stimmen des FC Bayern:
Thomas Müller, der in seinem Rekordspiel – 710 Pflichtspiele für den FC Bayern, damit nun eines mehr als Sepp Maier – nach seiner Einwechslung auf überragende Weise das alles entscheidende 2:0 erzielt hat:
„Es war ein gutes Spiel, weil wir viel Kontrolle hatten, insbesondere in Halbzeit eins. Freiburg hat es uns schwer gemacht, hatte aber kaum eine Chance. In der zweiten Halbzeit wurde unser Spiel ein bisschen unruhiger. Wir haben es unter dem Strich verdient gewonnen und die Aufgabe gut gemeistert. Ich wusste, was auf mich zukommt. Rekorde sind mir nicht so wichtig, wichtiger war mir, ein brutal schönes Tor gemacht zu haben. Technisch überragend und dann geht er auch noch rein. Das ist das, was mir Spaß macht. Am Ende entscheiden die Details, ob es gut oder nicht so gut wird. Auf dem Niveau wird viel investiert an Zeit und Detailarbeit. Wenn man durch dichte Abwehrreihen durch will, dann können Zentimeter entscheiden. Ich versuche, meine Stärken meinen Mitspielern an die Hand zu geben.“
FCB-Coach Vincent Kompany:
„Wir wollen immer das perfekte Spiel, aber auch heute war es eine gute erste Halbzeit. Dominant, nichts weggegeben und Chancen gehabt, um Tore zu schießen. In der zweiten Halbzeit waren wir vielleicht bei den zweiten Bälle nicht mehr ganz so schnell. Wenn man die, wie in der ersten Halbzeit gewinnt, dann sieht alles ruhig aus. Aber wir haben 2:0 gewonnen und das ist gut. In der ersten Halbzeit war das Positionsspiel gut. In der zweiten Hälfte hat man gesehen, dass wir noch den Rhythmus brauchen. Mit jedem Sieg machen wir einen Schritt weiter.“
Sportvorstand Max Eberl:
„Zwei Spiele, zwei Siege – dann bist du im Soll. Es ist alles gut. Wenn du gewonnen hast, hast du sehr viel richtig gemacht. Es ist schön, wenn der Trainer auch etwas probiert und versucht, offensiv zu agieren. Freiburg läuft immer etwas unter dem Radar, hat Stuttgart geschlagen, ist unfassbar laufstark, macht quasi gar keine Fehler. Wir mussten das 1:0 auch durch einen Elfmeter machen. Wir haben sie bespielt, haben kein Gegentor bekommen.“
Kapitän Manuel Neuer:
„Es war eine gute Leistung. Die Saison ist noch sehr jung. Wichtig war, dass wir zu Null gespielt haben, dass wir die bessere Mannschaft waren und langsam in Fahrt kommen.“
