Es ist aktuell medial, aber natürlich auch bei den Fans des FC Bayern ein riesiges Thema: Der Umgang der Verantwortlichen an der Säbener Straße mit dem deutschen Nationalspieler Leon Goretzka. Nun meldet sich auch Lothar Matthäus in der Debatte um die Zukunft des Bayern-Profis.
„Wenn Goretzka denkt, dass er in München nicht mehr zum Zug kommt, muss er für sich entscheiden, was er macht„, schreibt der deutsche Rekordnationalspieler in seiner Kolumne für Sky. Dabei zeigt er Verständnis für die Vorgehensweise von Max Eberl & Co.: „Ich finde den Umgang mit ihm, soweit ich es von außen beurteilen kann, fair.“
Matthäus selbst habe in seiner Zeit als Trainer bei Rapid Wien vom Verein auch Zeichen bekommen, dass einige Spieler einfach zu teuer seien. „Wir wissen, was Leon Goretzka für Bayern München geleistet hat, aber anscheinend vertrauen der Trainer oder die Verantwortlichen auf andere. Ihm wurde vom Verein nahegelegt, sich einen neuen Verein zu suchen„.
Der 29-jährige Goretzka, seit 2018 beim FCB, gehörte am Freitag beim DFB-Pokal-Spiel beim SSV Ulm nicht zum 19-köpfigen Kader. Seit der vom FCB-Aufsichtsrat ausgerufene Einsparungskurs bekannt wurde, gilt er als Verkaufskandidat. Anfragen seien „aktuell nicht das große Thema„, so zuletzt Sportdirektor Christoph Freund, „aber natürlich gibt es für Leon Goretzka einige Interessenten, weil er einfach ein sehr guter Spieler ist„.
Eine Vielzahl an FCB-Fans hofft derzeit, dass Goretzka seine Klasse weiterhin beim Rekordmeister unter Beweis stellen kann. Sein Vertrag läuft noch bis zum 30. Juni 2026.
Heute um 11:30 Uhr findet am Campus ein weiterer Test des FC Bayern gegen den Schweizer Rekordmeister Grashopper Club Zürich statt. Steht Leon da auch nicht im Kader, muss er sich tatsächlich schleunigst Gedanken machen. Allerdings würde auch FC Bayern Total ihn feiern, wenn er weiterhin so konsequent bleibt und seine Chance auch unter diesen Bedingungen bei Kompany sucht. Das könnte sicherlich auch den Vinny beeindrucken 😉
