Uli Hoeneß zum Tod von Willi Lemke: „Die Nachricht macht mich traurig“

FCB-Ehrenpräsident Uli Hoeneß hat betroffen auf den Tod von Willi Lemke reagiert. „Die Nachricht hat mich traurig gemacht. Willi Lemke war ein Mann der Kontroverse: Jeder weiß, dass wir oft diskutiert und gestritten haben. Aber er war auch ein Mann des Dialogs, und letztlich haben wir zu einem guten Verhältnis gefunden„, teilte Hoeneß auf SID-Anfrage mit.

Lemke habe „die Bundesliga und den deutschen Fußball sehr bereichert„, führte Hoeneß (72) anerkennend weiter aus: „Mein aufrichtiges Beileid an seine Angehörigen und Freunde sowie an Werder Bremen – den Verein, der ohne Willi Lemke nicht der wäre, der er heute ist.

Der frühere Werder-Manager und Aufsichtsratsvorsitzende starb gestern eine Woche vor seinem 78. Geburtstag in Bremen. Dies teilte der Bundesligist mit. Hoeneß und Lemke waren in früheren Jahren immer wieder aneinander geraten, hatten sich aber längst ausgesprochen und versöhnt.

Der FCB-Ehrenpräsident war seinem früheren Fußball-Kontrahenten vor allem für dessen faires Verhalten während seines Gefängnisaufenthalts von 2014 bis 2016 sehr dankbar. Wie sich später herausstellte, hatte Lemke sogar die Richterin kontaktiert, die über Hoeneß´ vorzeitige Haftentlassung zu entscheiden hatte. In den letzten Jahren pflegten beide sogar ein freundschaftliches Verhältnis.

Eine sehr ähnliche Entwicklung nahm übrigens auch die frühere Männerfeindschaft zwischen Hoeneß und Christoph Daum. Man kann im Alter glücklicherweise also doch auch weiser werden…

Veröffentlicht von fcbayerntotal

Admin und Autor von FC Bayern Total

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