Barça blamiert sich mit Angebot für Europameister Olmo – nun die Fortsetzung

Ursprünglicher Beitrag vom 27. Juli 2024:

(Heutiges Update unten anhängend)

Nach dem Gewinn der Europameisterschaft mit Spanien befindet sich RB-Spieler Dani Olmo derzeit im Urlaub. Nachdem er das Turnier als Ersatzspieler begonnen hatte, wurde er im Laufe der K.O.-Runden immer wichtiger für seine Nationalmannschaft. Seit Wochen kursieren zudem hartnäckige Gerüchte, dass der 26-Jährige in diesem Sommer Leipzig auf alle Fälle verlassen möchte.

Obwohl die vertraglich verankerte Ausstiegsklausel in Höhe von 60 Millionen Euro mittlerweile abgelaufen ist, soll Leipzig dennoch bereit sein, Olmo bei einem angemessenen Angebot keine Hindernisse in den Weg zu legen. Der FC Barcelona, sein Ausbildungsverein, gilt derzeit am interessiertesten. Der Verein würde gerne seinem neuen Trainer Hansi Flick mit Nico Williams und Olmo gleich zwei neue Europameister zur Verfügung stellen. Und dies mit der bekanntlich klammen Kasse.

Unter der Woche gab es Berichte, dass RB Barcelonas erstes Angebot für Olmo abgelehnt habe. Dieses Angebot soll eine feste Summe von 40 Millionen Euro und zusätzliche 20 Millionen Euro an Bonuszahlungen enthalten haben. So weit so gut.

Allerdings haben die Barça-Verantwortlichen laut der in der katalanischen Metropole erscheinenden Sport in ihrem Vorstoß sehr ungewöhnliche Zahlungsbedingungen vorgeschlagen. Sie wollten die feste Ablösesumme von 40 Millionen Euro in vier Raten von jeweils 10 Millionen Euro zahlen. Die erste Zahlung an Leipzig soll offenbar erst für den Januar 2025 geplant gewesen sein. Gelinde gesagt ein Witz, eine Unverschämtheit.

Außerdem wollte der FC Barcelona die 20 Millionen Euro an Bonuszahlungen nur für den Fall überweisen, dass man in den nächsten Jahren mit Olmo jeweils zweimal die spanische Meisterschaft und die Champions League gewinnt. Unglaublich.

Es ist daher nicht überraschend, dass das Angebot von den Verantwortlichen von RB laut der Zeitung als „surreal“ und „lächerlich“ eingestuft wurde. Folglich soll Leipzig viel eher auf einen intensiven Transferkampf um Olmo hoffen, bei dem neben dem FC Bayern auch Atlético Madrid und Manchester City als Interessenten genannt werden.

Beim deutschen Rekordmeister gilt der Europameister jedoch auch nach einer angeblichen Absage von Xavi Simons, der von PSG erneut an Leipzig ausgeliehen werden soll, nur als zweite Wahl.


Update 12. August 2024: Die Fortsetzung der Peinlichkeiten

Nach der Absage von Nico Williams hat der FC Barcelona bei Olmo noch einmal richtig nachlegen können und diesen tatsächlich verpflichtet. Nun droht aber das nächste Problem, die nächste Blamage:

Für Dani Olmo wird mit seinem Wechsel zum FC Barcelona laut eigenen Worten „ein Traum wahr“. Sonderlich idyllisch verlaufen seine ersten Tage beim neuen Klub aber nicht. Vielmehr droht dem 26-Jährigen eine erste Geduldsprobe.

Beim FC Barcelona gilt in diesem Sommer offenbar wieder das Motto „neue Spieler, aber alte Probleme“. Wie der spanische Radiosender Cadena SER berichtet, ist es den seit Jahren finanziell angeschlagenen Katalanen aktuell nicht möglich, Neuzugang Olmo für den Spielbetrieb zu registrieren. Grund dafür sind die Auflagen des Financial Fairplays.

Den Verantwortlichen bleiben vor dem Saison-Auftakt gegen den FC Valencia (Samstag, 21:30) nur noch wenige Tage Zeit, um den aus Leipzig verpflichteten Hoffnungsträger zu registrieren. Ansonsten würde sich das Pflichtspiel-Debüt des 26-Jährigen zumindest mal um eine Woche auf den 24. August verschieben.

Die einzige Möglichkeit für den FC Barcelona liegt nun in Verkäufen anderer Profis. Zu den Verkaufskandidaten sollen Frenkie de Jong, Raphinha, Ronald Araujo und Ansu Fati zählen. Besonders lukrativ wäre hinsichtlich der Gehaltsobergrenze ein Verkauf von Mittelfeld-Profi de Jong, der laut capology.com ein Brutto-Jahresgehalt von 37,5 Millionen Euro kassieren soll. Der Niederländer soll sich bei den Katalanen jedoch wie auch Raphinha wohlfühlen. Bei Araujo und Fati machen Verletzungsprobleme einen Verkauf schwierig.

Für Olmo dürften die kommenden Tage also eine harte Geduldsprobe werden. Allerdings ist das ein Szenario, mit dem jeder Profi rechnen muss, der bei den Katalanen unterschreibt. Die Problematik ist für die Blaugrana schließlich alles andere als Neuland. So konnten in den vergangenen Transferperioden Ilkay Gündogan, Jules Koundé und Robert Lewandowski nicht sofort registriert werden. 

Peinlich, peinlicher, Barça!

Veröffentlicht von fcbayerntotal

Admin und Autor von FC Bayern Total

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