Ist das FCB-Innenverteidiger-Domino bald beendet?

Die Verantwortlichen des FC Bayern planen in dieser Sommertransferperiode einige personelle Veränderungen, um den in der vergangenen Saison lahmenden Rekordmeister wieder in die Gänge zu bringen. Die Vorgaben sind: Frisches Blut ins Personal zu bringen und zwar mit Spielern, die in das System des neuen Cheftrainers Vincent Kompany passen. Zudem müssen Max Eberl & Co dabei darauf achten, dass insgesamt Personalkosten eingespart werden. Alles Gründe, warum in der Münchner Innenverteidigung der Niederländer Matthijs de Ligt dem deutschen Nationalspieler Jonathan Tah vom amtierenden Meister Leverkusen weichen soll. Die bislang komplizierte Umsetzung scheint nun kurz vor dem Abschluss zu sein.

Bei den FCB-Fans ist der Abgang des sehr beliebten 24-jährigen Holländers extrem umstritten. Viele hätten lieber Dayot Upamecano oder Minjae Kim abgegeben oder Hiroki Ito und nun wohl auch Tah nicht verpflichtet. Die Argumente sind dabei meist höchst emotional und wenig kompatibel mit denjenigen der Verantwortlichen an der Säbener Straße.

Auch wenn sich Max Eberl zu den Plänen des FC Bayern, warum Matthijs de Ligt ein Abschiedskandidat ist, aktuell noch nichts sagen will – “Zu den Gründen werde ich Stellung beziehen, wenn es soweit ist. Noch ist es nicht so weit.” – liegen diese auf der Hand: Kompany möchte schnelle Innenverteidiger, die auch im Spielaufbau ihre Stärken haben, der Aufsichtsrat Einsparungen bei den Gehältern und Transfersummen. Beides Argumente für Upamecano, Minjae, aber auch Tah – und gegen den sympathischen Niederländer. Die Sichtweise der Verantwortlichen im Verein.

Und damit dies in Kürze auch in die Tat umgesetzt werden kann, scheinen nun an zwei Fronten Einigungen anzustehen: Der FC Bayern und Leverkusen haben sich bei Tah offensichtlich auf eine Ablösesumme von fixen 25 Millionen Euro plus maximal 5 Millionen an Bonuszahlungen geeinigt. Gleichzeitig bereitet Manchester United ein erneutes Angebot für de Ligt und Noussair Mazraoui im Doppelpack vor, welches hoffentlich dieses Mal auch den Vorstellungen der Bayern entspricht. In diesem Fall wird das Innenverteidiger-Domino beim Rekordmeister endlich ausgelöst: De Ligt kann zu seinem aktuellen Wunschverein in Manchester gehen, wo er wieder auf seinen Coach aus erfolgreichen Ajax-Zeiten, Erik ten Haag, trifft – und die Bayern können wiederum ihren Wunschspieler aus Leverkusen verpflichten.

FCB-Abgang von de Ligt steht fest: Eberl will „zu den Gründen Stellung beziehen, wenn es soweit ist“ – FC Bayern Total

Veröffentlicht von fcbayerntotal

Admin und Autor von FC Bayern Total

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