Eberl zum Transfer-Stopp beim FC Bayern: „Kann manchmal nur schmunzeln“

Auf der gestrigen PK zur Präsentation von Joao Palinha wurde FCB-Sportvorstand Max Eberl auch zu Uli Hoeneß Aussagen zum derzeitigen Transfer-Stopp beim deutschen Rekordmeister gefragt. Das medial gezeichnete Szenario amüsierte den 50-Jährigen sichtlich.

Eberl im Wortlaut:

„Ehrlicherweise hat mich das gar nicht so berührt, was Uli gesagt hat. Damit meine ich nicht seine Worte, die mich nicht berühren, wenn er etwas sagt. Aber im Grunde hat er nichts anderes gesagt als das, was wir intern auch schon besprochen hatten.

Und für uns war klar, es gibt zwei Situationen: Das Eine ist die finanzielle Seite. Wir haben schon drei Transfers getätigt mit Hiroki Ito, Joao Palhinha und Michael Olise, der leider noch nicht da ist, weil er bei Olympia gerade versucht, die Goldmedaille zu holen. Drei Transfers plus Josip Stanisic zurückgeholt, also vier Spieler dazu geholt.

Und da wir schon Geld ausgegeben haben, müssen und wollen wir natürlich auch Geld einnehmen. Das ist immer das Credo des FC Bayern gewesen.

Und es gibt auch den sportlichen Aspekt, dass man sagt: Okay, der Kader muss kompetitiv, konkurrenzfähig sein. Wir wollen wieder möglichst viele Titel holen, mit den Spielern, die in der nächsten Saison auf dem Platz sind. Und da müssen wir auch eine gewisse gute Kadergröße haben.

Wir haben auch ein paar spannende junge Spieler dabei, das habe ich auch schon ein paar Mal erwähnt, die uns im Trainingslager ein sehr sehr gutes Bild gezeichnet haben. Und dafür wollen wir auch Platz schaffen.

Deswegen: Die Aussagen haben mich nicht überrascht, weil sie bei mir schon angekommen waren und für mich auch in unserer Kaderplanung, was Christoph Freund und mich betrifft, eine totale Logik haben. Einnahmen und Ausgaben müssen sich ein Stück weit die Waage halten und mit Uli ist da eben alles besprochen gewesen.“

Zur viel diskutierten Szene anlässlich des Testspiels am Tegernsee:

„Das wurde ja mit dramatischer Musik untermalt (Eberl schmunzelt). Unsere Diskussion war ein ganz normales Gespräch. Ich glaube (lacht dabei auf), wir haben über Joe Biden und Kamala Harris gesprochen, also über die Welt und gar nicht über Fußball! Dementsprechend kann ich da manchmal nur schmunzeln. Aber wie gesagt, es ist nichts Neues für mich. Wir haben unsere Aufträge, sowohl sportlich als auch finanziell – und die versuchen Christoph und ich – so gut wie möglich – umzusetzen.“

Veröffentlicht von fcbayerntotal

Admin und Autor von FC Bayern Total

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