Auch wenn durch die Gazetten permanent anderslautende Meldungen verbreitet werden, besteht durchaus noch eine Chance, dass Joshua Kimmich seinen derzeit bis 2025 laufenden Vertrag an der Säbener Straße verlängern wird. Die BILD berichtet nun von den Forderungen des FC Bayern, damit dieser Fall eintreten wird.
Laut dem Boulevardblatt müsste der 29-Jährige im Falle einer Verlängerung deutliche Gehaltseinbußen akzeptieren. Aktuell verdient der deutsche Nationalspieler kolportierte 20 Millionen Euro pro Jahr und zählt damit natürlich zu den Topverdienern beim Rekordmeister.
Wie vor ein paar Wochen in vielen Medien berichtet wurde, soll der mächtige FCB-Aufsichtsrat beschlossen haben, die Spielergehälter kurzfristig (die einen berichten von innerhalb eines Jahres, andere von zwei Jahren) um 20 Prozent zu senken. Diese Vorgabe soll Sportvorstand Max Eberl umsetzen und auch Kimmich wäre wohl davon betroffen.
Sollte Kimmich einen neuen Kontrakt unterzeichnen, müsste er wohl auf rund ein Viertel seines Gehalts verzichten – ob er sich darauf einlässt, ist nicht bekannt. Leroy Sané dagegen soll sich dazu durchaus schon bereitet erklärt haben.
Medial wird die ZDF-Doku “Joshua Kimmich – Anführer und Antreiber” außerdem als Grund angegeben, warum eine Einigung zwischen beiden Parteien angeblich nicht sehr wahrscheinlich sein soll. Darin warf Kimmich den damaligen Bayern-Verantwortlichen sichtlich emotionalisiert vor, ihn während der Impf-Debatte zu lange alleine gelassen zu haben.
Der Vorwurf in der Doku stammt jedoch aus dem Frühjahr 2022, Kimmich stellte nach der Veröffentlichung klar, dass er die damals Verantwortlichen Hasan Salihamidzic und Oliver Kahn gemeint hatte. Wie sehr sich außerdem die Herren Hoeneß, Hainer, Dreesen und Rummenigge angesprochen gefühlt haben dürfen, muss jeder von ihnen selbst beurteilen. Dass diese Vier nun sauer auf Kimmich wären, einen Abgang des 29-Jährigen deswegen bevorzugen würden, ist eher Mediengedöns und wäre höchst unprofessionell.
FC Bayern Total: Auch wenn der Joshua mittlerweile vier Kinder hat, ist nicht zu erwarten, dass diese mit einem auf 15 Millionen Euro reduzierten Jahresgehalt des Papas Hunger leiden müssten …
