Es mehren sich die Medienberichte, nach welchen der Abschied von Matthijs de Ligt vom FC Bayern tatsächlich eine realistische Option ist. Der 24-jährige niederländische Nationalspieler soll den deutschen Rekordmeister im Sommer verlassen dürfen, wenn ein entsprechend lukratives Angebot an der Säbener Straße eintrifft. Der Pay-TV-Sender Sky berichtet nun von den finanziellen Erwartungen des FC Bayern.
Der FC Bayern soll derzeit mit dem Premier League Klub Manchester United bezüglich eines Transfers von de Ligt in Kontakt stehen. Der englische Rekordmeister hat angeblich ganz offiziell sein Interesse an der Säbener Straße hinterlegt.
Zuletzt hatte die Münchner AZ berichtet, dass die Bayern knapp 70 Millionen Euro Ablöse für den Innenverteidiger fordern. Sky berichtet nun aber, dass der niederländische Nationalspieler deutlich günstiger zu haben sein soll: Angeblich bereits bei einem Angebot von 50 Millionen Euro plus Bonuszahlungen.
Damit würden die FCB-Verantwortlichen den Innenverteidiger ziemlich weit unter seinem Marktwert abgeben. Dieser wird von Transfermarkt derzeit auf 65 Millionen Euro taxiert. Die Bayern selbst hatten vor zwei Jahren 67 Millionen Euro an Juventus Turin überwiesen, wollen de Ligt laut diesen Medienberichten in diesem Sommer allerdings unbedingt von der Gehaltsliste streichen.
United wiederum soll trotz der laufenden Gespräche noch kein Angebot abgegeben haben. Als nicht sehr seriös einzuschätzende Seiten wollen jedoch wissen, dass der PL-Klub noch nicht einmal bereit ist, den erheblich reduzierten FCB-Preis zu zahlen. Ja, es ist abenteuerlich.
Derweil berichtet der niederländische Telegraaf, dass de Ligt mittlerweile offen für einen Wechsel nach Manchester ist. Nicht zuletzt deswegen, weil dort sein einstiger Ajax-Trainer und Förderer Erik ten Hag Cheftrainer ist, der als großer Fan von ihm gilt. Der frühere Trainer der Bayern Amateure sitzt allerdings selbst nicht allzu sicher auf dem Chefcoachsessel von United. Sollte Matthijs vor allem deswegen auf die Insel wechseln wollen, beinhaltet dies ein unkalkulierbares größeres Risiko.
Weder der FC Bayern noch der Spieler haben bislang mit einem Wort die Gerüchte bestätigt. Das muss aber dennoch nicht bedeuten, dass daran nichts dran ist.

Kann ich mir ehrlich alles nicht so ganz in dieser Form vorstellen.