Bryan Zaragoza: Trotz schwierigem Start begeistert vom FCB-Team – speziell von einem Kollegen, der als Wechselkandidat gilt

Eigentlich sollte der 1-malige spanische Nationalspieler Bryan Zaragoza erst in diesem Sommer zum FC Bayern kommen, doch der Transfer an die Säbener Straße wurde aufgrund von Personalengpässen beim Rekordmeister vorgezogen. In seinen ersten Monaten in München hatte es der 22-Jährige nicht einfach, dennoch spricht er in einem Interview sehr positiv über seine ersten Schritte beim FCB.

Bryan, den viele FCB-Fans schnell ins Herz geschlossen haben, gibt im spanischen Livestream bei Jijantes FC einen Einblick in seine Startphase beim deutschen Rekordmeister. Dabei erinnert er sich an seinen Wechsel, bei dem er seine Komfortzone verließ: “Ich verließ Granada und es war kompliziert, ich hatte dort alles.”

Die Fans des andalusischen Abstiegskandidaten verübelten ihm den verfrühten Schritt nach München sehr. Dazu Bryan: “Ich wollte wachsen, arbeiten. Bayern ist eine der besten Mannschaften der Welt, und ich wollte mit den besten Trainern und Spielern der Welt in einer Kabine sitzen.”

Das tat er dann auch und seine ersten Eindrücke beim FCB waren für ihn beeindruckend: “Als ich bei Bayern ankam, war es für mich etwas schwierig zu glauben, wo ich war. Ich sah Harry Kane, Müller, Musiala. Das sind Spitzenspieler, die ich schon seit vielen Jahren beobachte, und alles hat mich sehr überrascht.”

Die Eingewöhnung war für den Offensivspieler nicht einfach – auch wegen der Sprachbarriere, weil er nur Spanisch spricht: “In der Umkleidekabine spricht niemand Spanisch, aber Choupo-Moting hat mir sehr geholfen. Es ist eine tolle Mannschaft, sie haben mich sehr unterstützt”, so Zaragoza. Diesbezüglich hat der 22-Jährige natürlich etwas Pech: In Guardiola-Zeiten spielten regelmäßig vier, fünf Spanier und zusätzlich ein paar Südamerikaner beim FC Bayern.

Besonders beeindruckt ist Bryan von seinem Teamkollegen Joshua Kimmich. Über den deutschen Nationalspieler sagte er: “Er ist verrückt, ein geborener Wettkämpfer. Schon im Training und beim Aufwärmen schreit er wie verrückt. Für eine Umkleidekabine und eine Mannschaft braucht man Leute mit dieser Mentalität, Leute, die alles gewinnen wollen.”

Und weiter: “Wo auch immer man ihn einsetzt, er spielt und macht seine Arbeit, es ist ihm egal. Was er will, ist gewinnen, gewinnen und gewinnen. Er ist ein Spieler, der auf jeder Position spielen würde, weil er top ist. Er kann überall spielen.”

Interessant, so etwas derart exklusiv von einem Mannschaftskameraden zu hören …

Veröffentlicht von fcbayerntotal

Admin und Autor von FC Bayern Total

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