Matthäus attackiert Kahn – der schießt scharf zurück

Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hat den früheren Bayern-Bossen Oliver Kahn und Hasan Salihamidzic vorgeworfen, sie hätten Geld des Klubs “nicht gut angelegt”. Der frühere Vorstandsvorsitzende Kahn reagiert nun und maßregelt Matthäus für dessen aus seiner Sicht falsche Darstellung der Fakten.

Oliver Kahn wehrt sich gegen den Vorwurf von Lothar Matthäus in der SportBild, er hätte als früherer Vorstandsvorsitzender des FC Bayern zusammen mit Ex-Sportvorstand Hasan Salihamidzic Geld des Vereins nicht adäquat verwendet. Dazu veröffentlicht der ehemalige Welttorhüter nun in den sozialen Netzwerken ein Statement.

Darin schreibt er: “Während meiner Zeit als Vorstand hatte ich stets mit großer Sorgfalt gemeinsam mit meinen Vorstandskollegen und dem Aufsichtsrat die finanziellen Aspekte des Vereins im Blick. Alle wesentlichen Finanzentscheidungen wurden immer im gesamten Vorstand und im Aufsichtsrat getroffen.

Kahn weiter: “In Corona-Zeiten war der FC Bayern München einer der ganz wenigen top CL-Klubs, der einen Gewinn ausweisen konnte.”

Der frühere Bayern- und Nationaltorwart verweist auf die finanzielle Seriosität während seiner Zeit als Verantwortlicher: “Darüber hinaus konnte unter meiner Führung der FC Bayern in der Saison 2022/23 einen bisher nie da gewesenen Umsatzrekord im Konzern in Höhe von 854,2 Mio. Euro erwirtschaften, unter anderem durch den zielgerichteten Verkauf von Spielern für über 100 Mio. Euro.”

Der 55-Jährige weiter: “Die Spielergehälter des FC Bayern München lagen erstens sehr deutlich unter denen unserer CL-Hauptwettbewerber und haben zweitens grundsätzlich immer einen leistungsabhängigen Anteil.

Dann schießt Kahn noch persönlich gegen Matthäus: “Der ‘ewige Experte’ Lothar Matthäus hat offensichtlich nicht den Zugang zu den relevanten Fakten, um eine kompetente und fundierte Analyse zu treffen.

Matthäus hat in der aktuellen Ausgabe der SportBild in einer Kolumne geschrieben, dass sich der aktuelle Bayern-Sportvorstand Max Eberl in einem “Dilemma” befände: “Unter seinem Vorgänger Hasan Salihamidzic und CEO Oliver Kahn wurde viel Geld – sagen wir mal so – nicht gut angelegt. Sondern in hohe Ablösen für Spieler und Trainer gesteckt und in deren Abfindungen”.

Auch die Spielergehälter seien während Kahns Amtszeit “explodiert”: “Einige Spieler bei Bayern waren und sind überbezahlt.

FC Bayern Total: Nach all den letzten Medienmeldungen sollte der mächtige FCB-Aufsichtsrat etwas mehr in den Fokus – der Kritik – rücken. Speziell im Kontext der nun angeblich kurzfristig hohen Gehaltseinsparungs-Vorgaben. Kahn hat mit seinen Statements wichtige Anhaltspunkte gegeben.

Veröffentlicht von fcbayerntotal

Admin und Autor von FC Bayern Total

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