Der FC Bayern machte bereits im vergangenen November mit Nestory Irankunda die erste Verpflichtung für die Saison 2024/25 perfekt. Das Super-Talent kommt aus Australien von Adelaide United für eine Basisablöse von 750.000 Euro zum deutschen Rekordmeister. Nun ist der 18-Jährige – durchaus überraschend – am Campus des FC Bayern angekommen.
Von Vereinsseite gibt es keine offiziellen Informationen zur Ankunft Irankundas in München, der australische Nationalspieler postete jedoch selbst in seiner Instagramstory ein Bild vom Campus des deutschen Rekordmeisters inklusive einer Ortsmarkierung. Es bleibt zwar offen, für wie lange ein Zimmer am Campus seine erste Bleibe in München sein wird, aber es sind schon Spieler mit ganz anderen Ansprüchen beim FC Bayern angekommen. Eine bemerkenswerte Bescheidenheit im heutigen Profifußball.
Irankunda gilt als größtes Talent Australiens und bestritt bereits 50 Erstligaspiele für Adelaide United. So ist es wenig verwunderlich, dass der hochtalentierte Offensivspieler auf der Wunschliste einiger Bundesliga-Klubs stand, letztlich setzten sich jedoch die Bayern durch. Wie Alphonso Davies 2019 durfte der Australier aber erst nach seinem 18. Geburtstag in die Bundesliga wechseln.
Unter dem neuen Trainer Vincent Kompany soll Irankunda zunächst die Vorbereitung auf die kommende Saison mit den Profis bestreiten. Daraufhin wird der Coach eine Entscheidung treffen, wie es um den Entwicklungsstand des Talents steht. Sollte sich der 18-Jährige bei der Eingewöhnung schwertun, könnte er zunächst auf bei den Bayern Amateuren unterkommen. Auch eine Ausleihe soll nicht ausgeschlossen sein.
Auch international durfte Irankunda kürzlich erste Erfolge feiern. Am 6. Juni stand der 18-Jährige im WM-Qualifikationsspiel gegen Bangladesch (2:0) zum ersten Mal auf dem Platz. Fünf Tage später konnte der Australier sogar sein erstes Tor für die Socceroos erzielen, als er gegen Palästina den 5:0-Endstand markierte.
Und Newcastle-Coach Eddie Howe schwärmte erst vor kurzem von FCB-Neuzugang. Seine – allerdings stark (Ersatz-)geschwächten Profis erlebten ein Debakel gegen Irankunda & Co.
