Nachdem 2023 die deutsche U17 zuerst Europameister und dann spät im Jahr sogar zum ersten Mal in der deutschen Fußballgeschichte Weltmeister geworden war, konnte sich der diesjährige U17-Jahrgang nicht einmal für das EM-Endturnier qualifizieren. So wurde der FCB-Campus-Nachwuchs in Zypern durch Spieler anderer Nationen vertreten. Am besten durch den 17-jährigen David Santos Daiber – der Deutsch-Portugiese spielt bereits seit acht Jahren für die Jugendmannschaften des Rekordmeisters.
Für den ganz großen Triumph hat es jedoch nicht gereicht: Denn gestern Abend ist für die portugiesische U17-Nationalmannschaft um Santos Daiber aus der FCB-U17 der Traum vom Europameister-Titel geplatzt. Im Finale in Zypern musste sich der Nachwuchs der Seleção Portuguesa de Futebol Italien klar mit 0:3 geschlagen geben.
Während die U17 Portugals die ersten beiden Spiele in Gruppe D gegen Spanien (2:1) und England (4:1) für sich entscheiden konnte, verloren Santos Daiber und Co. in der abschließenden Begegnung mit 1:2 gegen Frankreich. Nach dem 2:1-Sieg im Viertelfinale gegen Polen folgte im Halbfinale eine dramatische Partie gegen Serbien. Nach einem 0:2-Rückstand drehte der Sieger aus Gruppe D das Spiel durch einen späten Doppelschlag (89./90.+5) und zog ins Finale ein, in dem man auf Italien traf.
Dort mussten sich die Portugiesen nach einem frühen Gegentreffer in der siebten Minute von Federico Coletta und einem Doppelpack von Francesco Camarda (16./50.) mit 0:3 geschlagen geben. Somit ist Italien zum ersten Mal U17-Europameister und damit Deutschlands Nachfolger. Santos Daiber kam bis auf das Halbfinale in allen Partien zum Einsatz.
2023 liefs für den deutschen und auch FCB-Nachwuchs viel besser:
