Finale dahoam 2025: UEFA Madrid, du holst den Titel nicht in unserer Stadt!

Fanbeitrag Petersgradmesser

Das Champions League Finale gestern Abend zwischen Real Madrid und Borussia Dortmund im Wembley Stadion war für mich – wie wohl auch für viele andere FCB-Fans – so etwas wie die Höchststrafe: Dort trafen genau die beiden Vereine aufeinander, gegen die ich seit Jahrzehnten – vorsichtig ausgedrückt – die allergrößten Antipathien hege. Auf den Fußball bezogen: Pest gegen Cholera! Kann man da jemandem die Daumen drücken? Man kann!

Vor dem Spiel fand ich die Idee eines Facebook-Kommentars, es solle keinen Sieger geben, am besten. Leider aber bei einem Endspiel unREAListisch. Charmant auch die Idee, dass eine bei UEFA-CL-Spielen häufig vorkommende katastrophale Schiedsrichter-Fehlentscheidung das Finale entscheiden möge: Die einen ärgern sich zu Tode, die anderen können sich eigentlich nicht wirklich freuen. Naja, historisch gesehen kann dieser Vorteil nur den Königlichen zu Gute kommen – und bei denen ist es Spielern, Trainer, Verein und nicht zuletzt den weltweiten Erfolgsfans jeweils immer sch***egal, wenn sie auf skandalöse Weise bevorzugt werden.

Die unverständliche SR-Ansetzung mit dem Slowenen Slavko Vincic, der in den letzten Jahren schon den FCB (gegen Villarreal) und Leverkusen (gegen die Roma) auf widerliche Weise verpfiffen hat, wäre allerdings ein guter UEFA-Ansatz gewesen.

Dieser besitzt mit seinem Landsmann, dem UEFA-Präsidenten Aleksandar Ceferin, wohl einen mächtigen Förderer, der über Skandale scheinbar locker hinweg sieht.

Bei Sexparty: Slowenischer FIFA-Schiedsrichter Vincic festgenommen (ran.de)

Vincic musste gestern jedoch nicht ganz die gewichtige Rolle wie der Pole Szymon Marciniak im Halbfinale gegen den FC Bayern spielen, auch wenn er bei korrekter Regelauslegung in der 1. Halbzeit eher dem Madrid-Spieler Vinicius Jr. wegen einer dreisten Schwalbe die Ampelkarte hätte zeigen müssen als dem reklamierenden Nico Schlotterbeck die Gelbe.

Apropos Vinicius: Der Brasilianer ist einer der Kicker, der mit seinem arroganten provokanten Auftreten aus einem sowieso schon sehr unsympathischen Verein einen galaktisch unsympathischen macht.

Und die Vinicius und Carvajals waren dann spätestens ab Mitte der ersten Halbzeit der Grund, warum ich mich – zu meinem eigenen Erstaunen – immer mehr klar auf die Seite der Dortmunder begeben habe. Um dann die nächste Höchststrafe zu erleben: Genau diese beiden Unsympathen machen die Tore zum 2:0-Sieg von Real Madrid. Der 15. CL-Titel – unfassbar! Wie viele davon mit UEFA- und SR-Hilfe? Exakt mit dem Schlusspfiff habe ich das TV-Gerät ausgeschalten.

Jetzt ist dies aber eine FCB-Fanseite und so habe ich für die kommende Saison nur einen Wunsch: Nächstes Jahr steht wieder ein Finale dahoam an, beim ersten vor mittlerweile zwölf Jahren mussten wir alle mächtig leiden.

Im Finale dahoam reloaded 2025 darf UEFA Madrid in unserer Stadt nicht triumphieren. Das geht gar nicht!

Ich weiß, viele meinen, dass man Vincent Kompany die Ruhe und Zeit geben muss, um an der Säbener Straße wieder etwas großartiges aufzubauen. Aber der sympathische Belgier weiß selbst und hat dies bereits auf seiner Präsentations-PK in der Allianz Arena erwähnt: Nächstes Jahr steht dieses Finale dahoam an. Beim FCB (und seinen Fans) wird es nie (mehr) die ganz große Geduld geben.

Oh wäre das schön, Real Madrid endlich einmal wieder eine krachende Niederlage in einem großen Finale beizubringen. Gibt es dafür einen schöneren Ort als die Münchner Arena und eine passendere Gelegenheit? Es muss ja kein vernichtendes 9:1 sein wie im Freundschaftsspiel 1980 im Münchner Olympiastadion, aber als Vorbild das demütigende 4:0 von ManCity im CL-Halbfinale 2023 … ok, Hauptsache man besiegt diesen unsympathischen Verein …

Auch ein Appell an die Fans: Nur gemeinsam kann man so etwas schaffen: Verein, Spieler, Fans. Die FCB-Anhänger sollten sinnbildlich wie eine rote Wand hinter der Mannschaft stehen. Es gilt, Leverkusen national wieder in die Schranken zu weisen – und es geht darum, diesen großen Traum vom gewonnenen Finale dahoam zu verwirklichen.

PS. Warum ich – und so viele andere langjährige FCB-Fans auch – diesen Klub aus Madrid überhaupt nicht mag? Die zahlreichen Gründe würden wohl mindestens ein 200-seitiges Buch füllen. Zu ihnen zählt nicht zuletzt auch die Idee des Präsidenten Florentino Pérez aus dem Jahr 2002: Anlässlich des 100. Geburtstags des Vereins sollte an jenem 6. März weltweit kein einziges Pflichtspiel stattfinden. Diesem arroganten anmaßenden Wunsch wurde aber glücklicherweise nicht entsprochen – es heißt ja auch nicht FIFA Madrid, sondern UEFA Madrid


Titelbild: SK-Choreo vor dem 3:0-Sieg gegen Lazio im Achtelfinal-Rückspiel. Eine Ansage.

Veröffentlicht von fcbayerntotal

Admin und Autor von FC Bayern Total

Ein Kommentar zu “Finale dahoam 2025: UEFA Madrid, du holst den Titel nicht in unserer Stadt!

  1. Sehr schön beschrieben.
    Ich empfinde des genauso.
    Dieser arrogante Haufen – Mbappé kommt ja auch noch dazu – muss in Schrnaken gewiesen werden.
    Auch gegen die UEFA und ihre SR-Mafia!

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