Während der FC Bayern unter Noch-Coach Thomas Tuchel in Hoffenheim mit einer Rumpftruppe um die Vize-Meisterschaft in der Bundesliga kämpft, kommt aus England eine interessante Nachricht:
Brighton and Hove Albion hat heute bestätigt, dass Roberto De Zerbi den Klub nach dem morgigen Spiel gegen Manchester United verlassen wird. Das ist vor allem deswegen sehr interessant, weil dieser zuletzt betonte, gerne bei den Seagulls bleiben zu wollen. Allerdings wurden Gespräche zwischen dem Klub und dem Trainer geführt, bei denen es um die Zukunft des Italieners ging. Offenbar gab es dabei keine gemeinsame Idee, zumindest nicht in allen Punkten.
„Roberto hat uns zwei hervorragende Spielzeiten beschert, in denen er den Verein zu neuen Höhen geführt hat, nicht zuletzt durch unsere allererste europäische Kampagne, die den Albion-Fans noch lange in Erinnerung bleiben wird. Wir haben uns einvernehmlich darauf geeinigt, Robertos Vertrag zu einem Zeitpunkt zu beenden, der für beide Seiten passt und uns die frühestmögliche Gelegenheit gibt, für die nächste Saison zu planen, und Roberto viel Zeit gibt, über seinen nächsten Schritt und seine Zukunft nachzudenken“, so der Vorstandsvorsitzende Tony Bloom.
Der FC Bayern soll am Italiener interessiert sein. Max Eberl gilt als ein großer Fan von De Zerbi, soll die Idee intern auch schon vor längerer Zeit präsentiert haben. Wird der Weg nun frei? Noch ist nicht sicher, ob der deutsche Rekordmeister gegenwärtig tatsächlich mit dem Italiener verhandelt, aber Eberl gab sich vor dem heutigen Spiel in Hoffenheim zuversichtlich, dass bald eine Lösung gefunden wird.
Update:
Als der Ursprungs-Beitrag geschrieben wurde, führte der FCB in Hoffenheim noch mit 2:1, kassierte den 2:2-Ausgleich.
Nach der 2:4-Pleite erklärte dann ein entnervter Sportvorstand Max Eberl im ZDF, dass weder De Zerbi noch ein anderer Italiener (sind ja einige auf dem Markt) Trainer an der Säbener Straße werden würde.
