Thomas Tuchel wird den FC Bayern im Sommer nun endgültig und definitiv verlassen. Der 50-Jährige hat heute auf der Spieltags-PK bestätigt, dass die Gespräche mit dem FC Bayern über eine weitere Zusammenarbeit geplatzt sind. Tuchel selbst ging zwar nicht auf die ausschlaggebenden Gründe ein, diese kommen nun medial aber dennoch mehr und mehr ans Licht. Die aktuellen Serientäter des Rekordmeisters scheinen einmal mehr zugeschlagen zu haben.
“Ich werde nicht auf die Beweggründe eingehen”, erklärte Thomas Tuchel heute, als er nach den konkreten Gründen für die geplatzten Verhandlungen mit den Bayern angesprochen wurde. Nach seiner Information sind die Verantwortlichen des FC Bayern nach dem Aus in der Champions-League-Aus vergangene Woche bei Real Madrid bezüglich einer weiteren Zusammenarbeit auf ihn zugekommen. Die Gespräche liefen bis gestern.
Die SZ berichtet nun, dass hat die Tuchel-Seite den Bayern bereits am Mittwoch eine Absage erteilt hatte. Allerdings versuchten Sportvorstand Max Eberl und Sportdirektor Christoph Freund ihn gestern noch einmal “mit ein paar Zugeständnissen umzustimmen”, jedoch ohne Erfolg.
Nach Informationen der SZ gab es zwei konkrete Knackpunkte, an denen die Einigung am Ende gescheitert ist. Demnach haben sich die Bayern geweigert, Tuchel einen neuen Vertrag mit einer längeren Laufzeit anzubieten. Der 50-Jährige hätte gerne einen Vertrag über den Sommer 2025 hinaus abgeschlossen, um mehr Planungssicherheit zu haben.
Zudem sollen die Verantwortlichen an der Säbener Straße nicht gewillt gewesen sein, Tuchel “erweiterte Mitspracherechte und Kompetenzen” einzuräumen. Auch wenn Eberl und Freund bis zum Schluss vehement um Tuchel gekämpft haben, hat dieser die Rückendeckung “von ganz oben” vermisst. Sky berichtet ebenfalls, dass es “keinen Konsens auf der obersten Bayern-Etage” in der Causa Tuchel gab.
Fast schon unglaublich: Laut SZ waren Eberl und Freund bereit, Tuchel mit einem neuen 3-Jahresvertrag auszustatten. Der Aufsichtsrat dagegen hätte die Weiterbeschäftigung von Tuchel ohnehin nur “aus Gründen der Praktikabilität” durchgewunken und allenfalls für ein Jahr bis zum Sommer 2025.
Die Sorgen um den FCB werden größer und größer: Wie lange machen Eberl und Freund bei diesem unwürdigen Theater mit, bis sie selbst hinschmeißen ….
