Ernsthaft? Bayern bietet absurde Ablösesumme für Glasner – und bekommt ihn nicht!

Die Trainersuche des FC Bayern nimmt immer absurdere Züge an. Sky berichtete am Wochenende über das angeblich große Interesse des Rekordmeisters am Österreicher Oliver Glasner. Der frühere Coach des VfL Wolfsburg und von Eintracht Frankfurt, der erst im Februar bei Crystal Palace in der englischen Premier League angeheuert hat, soll vor allem über Sportdirektor Christoph Freund und die gemeinsame Vergangenheit bei RB Salzburg einen guten Draht nach München haben.

Laut BILD sollen sich die Verantwortlichen des Rekordmeisters sogar noch intensiver um Glasner bemüht haben als bisher (Sky sei Dank!) bekannt wurde. So soll sich der FCB bereits wenige Stunden nach der Absage von Ralf Rangnick am 1. Mai bei Glasner gemeldet haben. Neben Freund sei auch Sportvorstand Max Eberl ein Befürworter der Verpflichtung gewesen.

Und die Offensive der Bayern war dabei prominent besetzt: Dem Boulevardblatt zufolge haben sich auch Uli Hoeneß und Kalle Rummenigge persönlich an Glasner gewendet. Der Ehrenpräsident und der langjährige Vorstandschef, die heute beide dem Aufsichtsrat angehören, wollten den Österreicher für ein Engagement in München begeistern und sollen dabei auch die Zahlung einer Ablöse an Crystal Palace in Aussicht gestellt haben. Bis zu 18 Millionen Euro(!) wäre der Rekordmeister demnach bereit gewesen zu zahlen.

Glasner selbst konnte sich für die Vorstellung eines Wechsels zum FC Bayern absolut erwärmen. Jedoch verweigerten ihm die Londoner die Freigabe: Eine völlig absurde Ablöseforderung von 100 Millionen Euro (!) verdeutlichte ganz offensichtlich den klaren Plan der Eagles, langfristig mit Glasner zu arbeiten. Die sportlichen Argumente dafür hat er in seinen ersten Monaten geliefert, Palace gewann unter ihm gegen den FC Liverpool und fertigte jüngst Manchester United mit 4:0 ab.

FC Bayern Total:

Als leidenschaftlicher und mittlerweile speziell in dieser Causa leidender Bayernfan wird man ob der Entwicklung bei der Trainersuche langsam aber sicher immer fassungsloser. Gespräche mit zahlreichen Gleichgesinnten dokumentieren dieses Gefühl: Nicht Tuchel und die Mannschaft haben in der abgelaufenen Saison nur ansatzweise versagt, aber die Bosse machen sich mehr und mehr zum Gespött der Fußballwelt! Eine bittere Realität.

Ach ja: Dass an der Säbener Straße wieder zahlreiche Maulwürfe tätig sein müssen, interessiert mittlerweile schon fast niemanden mehr. Das gesamte Chaos erscheint einfach zu groß!

Veröffentlicht von fcbayerntotal

Admin und Autor von FC Bayern Total

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