Ursprünglicher Beitrag vom 22. April 2024:
(heutiges Update unten anhängend)
Nach der Absage von Julian Nagelsmann am Freitag geht die Trainersuche beim FC Bayern weiter. Auch wenn Max Eberl betont, dass sich der Rekordmeister dabei auf der Zielgeraden befindet, erscheint aktuell vollkommen offen, wer die Nachfolge von Thomas Tuchel im Sommer antreten wird. Nun tauchen Meldungen der Münchner AZ auf, wonach Hansi Flick für eine Rückkehr an die Säbener Straße bereit wäre.
Dagegen berichtete die BILDamSonntag, dass mit Unai Emery und Roberto De Zerbi angeblich nur noch zwei konkrete Namen auf der Trainerliste des FC Bayern stehen sollen. Dabei soll Max Eberl zu Emery tendieren, der aktuell bei Aston Villa unter Vertrag steht. Allerdings müsste man für den Spanier erneut eine Millionen-Ablöse zahlen.
Hansi Flick wäre diesbezüglich de deutlich günstigere Option. Der einzige Sextupel-Trainer der FCB-Vereinsgeschichte ist nach seiner Entlassung beim DFB im September 2023 ohne Job. Wie die Münchner AZ informiert, würde Flick für ein Comeback an der Säbener Straße bereit sein. Der 59-Jährige hatte im Sommer 2021 nach einem monatelangen Machtkampf mit Ex-Sportvorstand Hasan Salihamidzic entnervt das Handtuch geworfen. Brazzo ignorierte quasi jeden einzelnen Spieler- bzw. Transferwunsch des damals super erfolgreichen Chefcoaches.
Salihamidzic und Oliver Kahn sind allerdings nicht mehr beim FC Bayern. Auch das angeblich angespannte Verhältnis zu Klub-Patron Uli Hoeneß soll kein Hindernis mehr sein, es soll eine Aussprache zwischen Hoeneß und Flick gegeben haben.
Allerdings ist der FC Bayern wohl nicht die einzige Option für Flick. Er soll auch mit einem Engagement im Ausland liebäugeln. Vor allem der FC Barcelona wurde zuletzt mit Flick in Verbindung gebracht.
Schaun ma mal! Auf alle Fälle: Hansi hundertmal lieber als Emery!
Update 2. Mai 2024:
Lothar Matthäus, dessen Lieblingskandidat Unai Emery – Gott sei Dank! – mittlerweile auch aus dem Kandidatenkreis für die Tuchel-Nachfolge ausgeschieden ist, meinte zur heutigen Rangnick-Absage, dass diese für den FCB wohl die schmerzhafteste sei. Nein, Lothar, dies war sicherlich diejenige von Xabi Alonso, weil der tatsächlich DER Kandidat gewesen wäre.
Was gegen die Matthäus-These spricht, ist zudem allein schon der Umstand, dass Ralf Rangnick vor zehn Tagen noch überhaupt nicht zu den Favoriten gezählt wurde, dann aber kometenhaft – gegen den Widerstand der FCB-Fans – gepusht wurde. Rangnick ist außerdem von allen ernsthaft gehandelten Kandidaten der wohl mit Abstand unbeliebteste bei den FCB-Anhängern gewesen. Etwas sonderbar, dass dies nie in der aktuellen Häme des Boulevards als möglicher Grund für seine Absage erwähnt wird.
Hansi Flick dagegen steht noch zur Verfügung, auch weil Xavi doch in Barcelona bleibt!

Ein Kommentar zu “Tuchel-Nachfolger: Wird es der FCB-Sextuple-Trainer?”