Scharfe Kritik von Hoeneß: Eberl widerspricht und lobt Tuchel

Mit seiner Kritik an FCB-Coach Thomas Tuchel hat Ehrenpräsident Uli Hoeneß nicht nur den 50-Jährigen selbst, sondern auch zahlreiche Bayern-Fans verärgert bis geschockt. Vor allem der Zeitpunkt der Aussagen – so kurz vor den wichtigsten Spielen der gesamten Saison gegen Real Madrid – stößt bei vielen auf Unverständnis. Sportvorstand Max Eberl wurde vor laufenden Kameras zum Tuchel-Hoeneß-Zoff befragt und nahm dabei den FCB-Trainer in Schutz.

Ich fühle mich in meiner Trainer-Ehre verletzt”, äußerte Tuchel am Rande des Bayernsiegs gegen Frankfurt, als er auf die Hoeneß-Aussagen angesprochen wurde. Tuchel verwies auf seine Jugendarbeit in den vergangenen 15 Jahren und machte deutlich, dass er bei allen seinen Stationen großen Wert darauf gelegt hat, Nachwuchsspieler weiterzuentwickeln.

Max Eberl, der ein sehr enges Verhältnis zu Uli Hoeneß aber auch ein sehr gutes zu Tuchel hat, nahm den scheidenden Bayern-Coach diesbezüglich in Schutz: “Er hat damals in Mainz angefangen, mit einer jungen Truppe, hat immer auch Spieler in seinen Kadern gehabt, mit denen er gearbeitet hat. Er hat sehr, sehr erfolgreich gearbeitet, ob es mit jungen oder alten Spielern war. Thomas Tuchel hat nachgewiesen, dass er mit zu den besten Trainern Europas gehört”.

Auch wenn Tuchel eigenen Aussagen zufolge kein Bedürfnis hat, sich mit Hoeneß auszusprechen, ist Eberl überzeugt davon, dass die beiden das klären werden: “Wir als Verein können das einschätzen. Wir arbeiten damit. Sie werden sich zusammenraufen. Uli ist der Ehrenpräsident von Bayern München, dem der Verein sehr am Herzen liegt. Ich glaube und hoffe nicht, dass es irgendeinen Einfluss hat.

Wenn nötig will Eberl selbst aktiv werden: “Mein Job ist es, die Sache zu beenden, die Wut auf Dienstag zu kanalisieren, die Energie an die Mannschaft zu bringen und Thomas zu unterstützen.”

Veröffentlicht von fcbayerntotal

Admin und Autor von FC Bayern Total

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