Die Verantwortlichen des FC Bayern arbeiten mit Nachdruck an der Verpflichtung von Ralf Rangnick. Dem 65-Jährigen soll Medieninformationen zur Folge ein unterschriftsreifes Angebot des deutschen Rekordmeisters vorliegen. An der Säbener Straße wartet man nun auf eine Rückmeldung vom aktuellen ÖFB-Trainer.
Nach der Absage von Julian Nagelsmann sollen sich die Bayern unmittelbar um Rangnick bemüht haben. BILD-Reporter Christian Falk berichtet, dass es am vergangenen Wochenende ein Treffen zwischen Rangnick und den Bayern gab, wobei dem 65-Jährigen ein Angebot unterbreitet worden wäre. Falk berichtet von einem „Geheimtreffen“ – mit seinem eigenen X-Post macht er diese Bezeichnung jedoch unsinnig.
Eine Rückmeldung soll bislang allerdings nicht in der Säberner Straße eingetroffen sein. Rangnick macht sich “seitdem intensive Gedanken”, ob er den österreichischen Fußballverband verlässt und nach der EURO 2024 die Nachfolge von Thomas Tuchel beim FC Bayern antreten soll.
Anders als bei Nagelsmann scheint es bei Rangnick keine Zweifel bei den zahlreichen Bayern-Bossen zu geben. Sowohl CEO Jan-Christian Dreesen als auch die beiden Aufsichtsratsmitglieder Uli Hoeneß und Kalle Rummenigge sollen die Rangnick-Verpflichtung unterstützen.
Nach Informationen von Sport1 gibt es dagegen Zweifel beim gebürtigen Backnanger, welcher den FC Bayern angeblich derzeit in keinem guten Zustand sehen soll und deswegen einen klaren Zukunfts- bzw. Strategie-Plan fordern soll.
Offen ist außerdem, wie viele Machtbefugnisse Rangnick beim Rekordmeister bekommen soll. Angeblich fordert der 65-Jährige ein großes Mitspracherecht bei Spielertransfers. Konkret soll es dabei um “das letzte Wort” bei Neu-Verpflichtungen gehen.
Ziel von Max Eberl & Co ist eine Vertragsunterzeichnung noch in dieser Woche. Hierzu müsste man zusätzlich eine Einigung mit dem Österreichischen Fußballbund erzielen, bei welchem Rangnick noch bis 2026 einen Kontrakt besitzt. Dieser ließ gestern – etwas überraschend – verkünden, dass bisher keinerlei Anfragen vorliegen würden.
